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Schnelle Hilfe für's Bohrloch

Ausgerissene Befestigungen und Bohrlöcher reparieren: Eine unvorsichtige Bewegung oder eine zu hohe Belastung und schon ist die gedübelte Halterung aus der Wand gerissen. Oder aber die Bohrmaschine nimmt beim Bohren Reißaus. Wenn nichts mehr in dem ausgebrochenen Bohrloch halten will, sorgen Reparaturvlies oder Flüssigdübel für neuen Halt.
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Foto: Fischer
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Trotz guter Vorbereitung kann selbst Profis die Bohrmaschine aus der Spur laufen, wenn sie im Mauerwerk auf unwegsames Gelände stößt. Vor allem beim Altbau weiß man nie, wie die Wand zusammengesetzt ist: Verputzte Ziegelwände, Kabelschächte, hohle Blocksteine oder feuchter Putz – von einem Moment auf den nächsten kann der Bohrer ausschlagen, weil sich der Widerstand im Mauerwerk verändert. Ein Klassiker: Bei verputzten Wänden trifft der Bohrer nur auf die Kante eines Mauersteins und rutscht dann in die weichere Zementfuge ab. Was bleibt, ist ein viel zu großes und schiefes Dübelloch, das schlimmstenfalls an den Rändern grobe Ausbrüche aufweist.
 
Foto: Fischer
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Ausgebrochene Bohrlöcher reparieren

Ganz gleich, ob beim Bohren etwas schief läuft oder man aus Versehen die Gardinenstange samt Dübel aus der Wand reißt – erneutes Bohren an anderer Stelle kann nicht immer die Lösung sein. Vor allem dann nicht, wenn die Halterung wieder an gleicher Stelle angebracht werden soll. Für solche Fälle eignen sich wattepadgroße Gewebestücke, die mit schnell härtendem Spezialmörtel versehen sind. Das mit Wasser befeuchtete Reparaturvlies kann ein- oder mehrlagig um einen Kunststoffdübel gewickelt werden und lässt sich dann einfach zurück in das Bohrloch drücken. Dort härtet es innerhalb von ein paar Minuten aus und schafft einen ähnlich guten Halt wie eine herkömmliche Dübelbefestigung.
           
 
Foto: Fischer
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Flüssigdübel für besondere Härtefälle in der Wand

Wenn nicht nur das Bohrloch zu groß geraten, sondern auch der Lochrand ausgebrochen ist, bieten sogenannte Flüssigdübel bessere Abhilfe. Die für praktisch alle Baustoffe geeigneten Zweikomponentenmassen werden direkt in das Dübelloch eingespritzt und härten in wenigen Minuten aus. Daher können diese Spezialdübel für (Problem-)Wände sowie für ausgerissene Möbelscharniere verwendet werden. Sie bieten einen festen Untergrund, wo sonst kein Dübel und keine Schraube mehr Halt finden würde. Überquellende Reste lassen sich einfach mit einem Cutter entfernen. Der Vorteil gegenüber Vliesgewebe: In die ausgehärtete Masse können selbst Holzschrauben ohne Kunststoffdübel eingeschraubt werden. Reparaturvlies und Klebedübel sind im Baumarkt erhältlich. 

Quelle20.03.2015
DIY Acadamy / Fischer

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