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Moderne Architektur: Innovative Projekte, neue Bauweisen

Endlich gibt's neue Architekturformen, kommt Farbe ins Spiel und ausgeklügelte technische Systeme gehören zum Standard. Ideenreichtum, Realitätsnähe und ein Maximum an Individualität kennzeichnen den neuen Bautrend.
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Diese Entwicklung war längst überfällig, hat sich doch die Spezies "Bauherr" enorm gewandelt.

Der Bauherr von heute ist jung, verheiratet und mit mittlerem Einkommen. Er fordert ein Haus, das architektonisch ansprechend und modern ist. Ein Haus, das genügend Platz für Kinder bietet. Und auch noch bezahlbar ist.
Keine leichte Aufgabe für Architekten und Haushersteller, aber durchaus eine lösbare.

Klare Linienführung, Sachlichkeit ohne Kühle


Holztafelbau im neopuristischen Look. Foto: Optiz
Holztafelbau im neopuristischen Look. Foto: Optiz
Die neuen Projekte zeichnen sich fast ausnahmslos durch Geradlinigkeit aus. Übersichtlichkeit ist angesagt, nach dem Prinzip der geometrischen Anordnung.
Dach, Erker, Balkon - jedes Element hat seinen ganz eigenen Wert. Bei Erkern erstrecken sich die Anbauten meist über alle Etagen, sind mit bis in den Giebel reichenden Verglasungen versehen. Balkone führen nicht länger ein Schattendasein, sondern präsentieren sich als Teil einer Gesamtkonstruktion, die ebenso funktionell wie ästhetisch ist.
Bodentiefe Fenster sorgen auch in den oberen Etagen für Licht und Sonne. Wo ein Balkon zu teuer ist, kommt sein französisches Pendant zum Einsatz: als grobmaschiges Gitterelement, das den Blick ins Grüne keineswegs beeinträchtigen darf.


Neue Bauweisen


Kreatives Ökohaus. Foto: Reichwald & Herbert

Kreatives Ökohaus. Foto: Reichwald & Herbert

Neu sind aber nicht nur die Möglichkeiten der Architekten, sondern auch die Bauweisen, in denen die Wohnhäuser erstellt werden: Holz, Ziegel, Beton, Stahl - eine Kombination herkömmlicher und neuer Materialien.
Fast immer mit dabei: das Holz, unkonventionell eingesetzt und gestaltet. Hell muss es sein. Leicht, freundlich und unbeschwert soll es aussehen.
Wer's noch individueller mag, greift zur Farbe: Rot für die Fensterrahmen, Blau für die diagonale Holzverschalung im Giebelbereich, Grau für das Balkongeländer.


Ökologisches Bauen


Der Bezug zur Natur ist ein zentrales Thema: Zahlreiche Eigenheime sind zur Sonne ausgerichtet - nicht nur durch die Anordnung der Räume, sondern durch die gesamte Architektur. Die verglaste Südseite des Hauses macht sich die Sonnenenergie zunutze, während die Nordseite fast fensterlos ist, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Entsprechend finden sich Nutzräume wie Küche und Bad auf der kühleren, Wohn- und Aufenthaltsräume auf der wärmeren Seite des Hauses.


Ökologische Anlagen


mikadoHaus. Foto: modem conclusa

mikadoHaus. Foto: modem conclusa

Ein nach ökologischen Prinzipien vorgenommener Entwurf geht konsequenterweise noch einen Schritt weiter. Die Solaranlage dient der Brauchwassererwärmung, das Regenwasser wird für die Toilettenspülung genutzt. Die Lüftungsanlage sorgt für ein angenehmes Raumklima bei minimalem Energieaufwand.
Anlagen wie diese kosten natürlich etwas, doch der moderne Bauherr rechnet und sieht die langfristigen Einsparungen, bekennt sich ganz aus Überzeugung zu einem neuen Umweltbewußtsein - und weiß sehr wohl, dass er dafür belohnt wird: mit Zulagen von Bund und Ländern.


Räume nach Bedarf, Anordnungen nach Wunsch


Kunstobjekt mit Höhenunterschied. Foto: 3L-Plan

Kunstobjekt mit Höhenunterschied. Foto: 3L-Plan

Grenzen sind auch bei der Grundrißgestaltung nur sehr selten gesetzt: Man plant, wie man möchte.


Küchen


Offene Wohn/Eßbereiche sind weiterhin stark gefragt, aber der Trend geht zur geschlossenen Küche. Wer Platz hat, legt sie als Wohnküche an. Die ganze Familie findet hier nicht nur zu den Mahlzeiten Platz.


Kinderzimmer


Reihenhausprojekt. Foto: Post/Welters

Reihenhausprojekt. Foto: Post/Welters

Die neuen Kinderzimmer beschränken sich nicht mehr nur auf maximal 10 Quadratmeter. Sie zeigen sich großzügig, hell und freundlich. Vielfach ist den Kinderzimmern ein separates Bad angeschlossen.


Modul- und Rasterhäuser


Für Baufamilien, die sich erst noch vergrößern wollen, haben sich Architekten etwas ganz besonderes einfallen lassen: Modul- und Rasterhäuser. Sie können durch den einfachen Anbau einzelner Elemente erweitert werden. Schrumpft die Familie, wird einfach eine Trennwand entfernt - der Bau mit vorgefertigten Wandelementen macht's möglich.


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