Traumhaus in Hanglage

Ihren lang gehegten Lebenstraum verwirklicht haben die Bauherren mit dem Bau einer Luxus-Villa in bester Hanglage. „Lieber spät als nie und wenn, dann richtig“, lautete ihre Devise, als sie sich entschlossen, sich noch einmal auf dieses Abenteuer einzulassen. Denn mit ihrem neuen Domizil haben sie auch für die Zukunft vorgesorgt. Es wurde so geplant, dass sie so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können - selbst wenn sie später einmal auf Hilfe angewiesen sein sollten.
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Ihren Lebenstraum erfüllt haben sich die Bauherren mit diesem  individuellen Hanghaus. Garten- und Erdgeschoss sind behin-dertengerecht gestaltet, um den Bewohnern auch in Zukunft maximalen Bewegungsspielraum zu sichern. Foto: Bundesverband Porenbeton/Steffen Dietze
Ihren Lebenstraum erfüllt haben sich die Bauherren mit diesem individuellen Hanghaus. Garten- und Erdgeschoss sind behindertengerecht gestaltet, um den Bewohnern auch in Zukunft maximalen Bewegungsspielraum zu sichern. Foto: Bundesverband Porenbeton/Steffen Dietze

Das Baugrundstück mit einer Größe von ca. 3.000 qm in einem Villenviertel, das zur besten Wohnlage am Ort zählt, bot optima-le Bedingungen für das Traumhaus. Es fällt nach Südost ab und offeriert einen grandiosen Ausblick in das Tal. Der Entwurf von Architekt Prof. Bernd Gläser nutzt die Hanglage so adäquat, dass bereits aus dem Erdgeschoss der freie Blick über die davorliegenden Häuser möglich ist. Die umgebende Bebauung entspricht im Stil dem Zeitgeist des vergangenen Jahrhunderts mit vereinzelten Inspirationen zur Moderne, doch mit sehr viel Charme und Individualität. Das Walm- bzw. Zeltdach ist ein we-sentlicher visueller Bestandteil dieses Quartiers.

Barrierefreies Wohnen sichert Mobilität im Alter



Die funktionalen, räumlichen und formalen Ideen bzw. Wünsche der Bauherren wurden von Prof. Gläser aufgegriffen und als feste Projektvorgaben interpretiert. Er entwarf das Wohnhaus von innen nach außen und verteilte das Raumprogramm unter Ausnutzung der Hanglage über drei Geschosse. Das Garten- und Erdgeschoss wurde behindertengerecht ausgeführt und mit Personenaufzug zwischen diesen beiden Geschossen ausgestattet, um den Bewohnern maximalen Bewegungsspielraum bis ins hohe Alter zu sichern.

Weiter auf der nächste Seite!Der Hauptzugang des Hauses liegt im Gartengeschoss. Hier wurde eine 47 qm große Einliegerwohnung mit Wohnen, Essen, Kochen, Bad und Schlafen sowie mit großem überdachtem Freisitz realisiert. Diese Wohnung kann im Bedarfsfall einmal einer Haushaltshilfe bzw. einer Pflegekraft zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus befinden sich hier der Wirtschaftsraum der Hauptwohnung sowie Keller- und Technikräume. Integriert wurde auch eine große Doppelgarage für zwei PKW, Fahrräder und Gartengeräte.

Im Erdgeschoss befindet sich die Hauptwohnung mit 114 qm Wohnfläche auf einer Ebene. Der Wohn-Essbereich erhielt ei-nen direkten Zugang zum Schlafzimmer und Bad sowie einen Nebenzugang von der großen Sonnenterrasse mit angrenzen-dem Teich. Diele, Garderobe, Gäste-WC und Küche runden das Raumangebot im Erdgeschoss ab. Eine halbgewendelte Treppe führt ins Dachgeschoss, das Gästen vorbehalten ist.

Massiv mit Porenbeton gebaut – mit bestem Wärmeschutz



Form, Farbe, Rhythmus und eine ansprechende Gestaltung lassen das Haus einladend und offen erscheinen. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit tragenden Außen- und Innenwänden aus Porenbeton-Plansteinen errichtet. Ausschlaggebend für diesen Baustoff waren die Energiekennzahlen, die im Vergleich mit anderen Massivbaustoffen den höchsten Wärmeschutz boten. Da diese höhere Energieeffizienz zum gleichen Preis zu haben war, fiel Prof. Gläser im Hinblick auf die ständig steigen-den Energiepreise die Entscheidung nicht schwer. Sämtliche Außen- und Innenwände wurden verputzt und gestrichen. Die Fußböden auf schwimmendem Estrich - einer integrierten Fuß-bodenheizung - sind mit Granitplatten und Ahorn-Parkett ausgelegt. Der Garten und der Zierteich werden von der hauseigenen Zisterne mit Regenwasser versorgt, was nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch zu den niedrigen Nebenkosten des Hauses beiträgt.

Quelle13.06.2008
Bundesverband Porenbeton

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