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Wohnraummodernisierung 2010

Die eigenen vier Wände verbessern - und der Staat zahlt mit: Was fast zu schön klingt, um wahr zu sein, kann im Rahmen von KfW-Förderprogrammen wie "Wohnraum modernisieren" Wirklichkeit werden. Förderfähig sind grundsätzlich alle Maßnahmen, die der Verbesserung und Instandsetzung von Wohnraum dienen oder die Energieeffizienz des Hauses verbessern.
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Modernisierungen des Eigenheims unterstützt die KfW Förderbank unter anderem im Rahmen des Programms
Modernisierungen des Eigenheims unterstützt die KfW Förderbank unter anderem im Rahmen des Programms "Wohnraum modernisieren". Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze

Dazu zählen beispielsweise Ausbauten im Dachgeschoss, eine Aufstockung des Gebäudes, Anbauten zur Schaffung von mehr Wohnraum oder eine verbesserte Wärmedämmung von Wänden oder Dach.

Modernisierung genau planen



Vor dem Beginn von Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten kann ein Fachmann des Zimmererhandwerks eine Bestandsaufnahme im Haus machen und dem Hausbesitzer Vorschläge erarbeiten, wie er seine Modernisierungsziele am besten erreicht. Auf dieser Basis erstellen Zimmerer- und Holzbaubetriebe konkrete Angebote. Zu den reinen Umsetzungskosten kommen noch weitere Ausgaben etwa für Beratung, Baugenehmigung oder die Ausstellung eines Energieausweises. Sind von den Arbeiten mehr als zehn Prozent des Gebäudekörpers betroffen, muss das Haus danach den strengeren Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen.

Neuer Wohnraum am alten Haus: Ein Holzanbau schafft Platz in kurzer Zeit. Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze
Neuer Wohnraum am alten Haus: Ein Holzanbau schafft Platz in kurzer Zeit. Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze

Das gleiche gilt auch für Aufstockungen und Anbauten. Holzbau hat sich hier besonders bewährt. Zum einen beeinträchtigt sein geringes Gewicht die Statik eines Gebäudes weit weniger als die Massivbauweise, zum anderen sind die Arbeiten in vergleichsweise kurzer Zeit zu erledigen. Der Holzbaufachmann weiß, worauf zu achten ist und wie sowohl statische Gegebenheiten als auch die neuen EnEV-Regeln eingehalten werden können.

Weiter auf der nächsten Seite!Der Staat lässt sich die Erreichung der Klimaschutzziele im Rahmen von Förderprogrammen etwas kosten - Hausbesitzer profitieren davon. Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze
Der Staat lässt sich die Erreichung der Klimaschutzziele im Rahmen von Förderprogrammen etwas kosten - Hausbesitzer profitieren davon. Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze

Finanzierung mit Augenmaß



Wenigstens 20 bis 40 Prozent der anfallenden Kosten sollten bei einer Modernisierung über Eigenkapital gedeckt sein, der Rest kann fremdfinanziert werden. Die Hausbank oder eine Bausparkasse berät über die Möglichkeiten verschiedener Finanzierungen und welche im Einzelfall am besten passt. Auf keinen Fall sollte man die verschiedenen Förderprogramme der KfW-Förderbank außer Acht lassen, die ebenfalls über Hausbank oder Bausparkasse angefordert werden können. Neben "Wohnraum modernisieren" können auch Programme wie "Energieeffizient sanieren" oder "Energieeffizient bauen" für die Finanzierung in Betracht kommen.

Aus alt mach neu: mit staatlicher Unterstützung fällt die Modernisierung der eigenen vier Wände leichter. Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze
Aus alt mach neu: mit staatlicher Unterstützung fällt die Modernisierung der eigenen vier Wände leichter. Foto: djd / zimmermeister-modernisieren.de / Michael Schintze

Eigenleistung mit Augenmaß
Wer handwerklich geschickt ist, möchte bei Modernisierungsarbeiten im Haus oder der Wohnung oft selbst mit Hand anlegen. Bei einfacheren Arbeiten, etwa in der Vorbereitung von Um- und Ausbaumaßnahmen kann, das durchaus sinnvoll sein. Art und Umfang der Eigenleistungen sollten aber mit dem Handwerksmeister genau abgesprochen und von dessen Leistungen abgegrenzt werden, damit alles reibungslos klappt. Zu beachten ist auch: Wer Freunde oder Bekannte einspannt, ist für deren Versicherungsschutz auf der Baustelle verantwortlich. Bei der zuständigen Bauberufsgenossenschaft gibt es weitere Informationen.


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