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Schön grün

Duftende Blumenwiesen bepflanzt mit Margeriten, Nelken, Thymian und Lavendel ... Und sofort denkt man an ein süßes Blumenmeer in der südfranzösischen Provence. Doch wie heißt es in einem altbewährten Sprichwort: „Das Gute liegt so nah!“ – beispielsweise auf dem eigenen Hausdach.
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Egal ob Flach-, Schräg- oder Garagendach: Die Grünflächen eignen sich hervorragend zur Kleinklimaverbesserung und Energieeinsparung. Ebenso mindern sie Kosten bei gesplitteten Abwassergebühren. Foto: epr/FBB
Egal ob Flach-, Schräg- oder Garagendach: Die Grünflächen eignen sich hervorragend zur Kleinklimaverbesserung und Energieeinsparung. Ebenso mindern sie Kosten bei gesplitteten Abwassergebühren. (Foto: epr/FBB)

Dabei können nicht nur Flachdächer, sondern auch Garagen-, Schrägdächer, Carports oder auch Tiefgaragendächer begrünt werden. Bei überlegter Planung passt das Gründach zur Architektur und ergänzt sie außerdem. Unterstützung bei derartigen Projekten bietet die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung – kurz FBB. Ihr Credo: Ein unbegrüntes Dach ist „verschenkter“ Platz. Zudem schafft es kostbaren Lebensraum und vereint eine Vielzahl an Vorteilen – ökonomischer wie ökologischer Art.

Gründächer sehen schön aus und verdunsten im Jahr etwa 500 Liter Wasser pro Quadratmeter. Dadurch erzeugen sie eine wohltuende Verdunstungskälte. Die Räume unter Dachbegrünungen weisen im Sommer fünf bis acht Grad geringere Temperaturen auf als Räume unter unbegrünten Dachflächen. Auf Kiesdächern werden in der warmen Jahreszeit Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius gemessen, unter einer einfachen Begrünung liegen die Temperaturen nur bei etwa 30 Grad Celsius.

Neuere Untersuchungen in der Klimakammer haben bewiesen, dass begrünte Dächer eine bis zu zehn Prozent höhere Dämmwirkung haben als herkömmliche. Hohe Kosten für Klimaanlagen und Dachdämmungen fallen somit nicht an. Die gleichen Zahlen brachte eine vergleichende Untersuchung von Kies- und Gründächern in der Stuttgarter Innenstadt zur Feinstaubproblematik zutage.

Auch das Umgebungsklima profitiert von der grünen Lunge: Begrünte Dächer filtern im Schnitt zehn Prozent mehr Feinstaub als herkömmliche Kiesdächer. Foto: epr/FBB
Auch das Umgebungsklima profitiert von der grünen Lunge: Begrünte Dächer filtern im Schnitt zehn Prozent mehr Feinstaub als herkömmliche Kiesdächer. Foto: epr/FBB
Das begrünte Dach filterte im Durchschnitt etwa zehn Prozent mehr Feinstaub aus der Luft als das Kiesdach. Das verbessert das Umgebungsklima, denn die trockene Stadtluft wird befeuchtet und Staub wird gebunden. Weiterer Vorteil: Die Grünfläche mindert Lärm, denn dank der Pflanzendecke wird der Luftschall gedämpft und die Ausbreitung eingedämmt. Darüber hinaus verlängert sich die Dachlebensdauer, da die Abdichtung optimal vor UV-Strahlen, Hagelschlag, Hitze und Kälte geschützt ist.

Nähere Informationen gibt es in dem Prospekt „Dachbegrünung - Fotovoltaik -- Brauchwassernutzung" bei der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung unter Telefon 06 81/9 88 05 70 oder im Internet unter www.fbb.de.

Quelle01.12.2008
epr / Fachvereinigung Bauwerksbegrünung

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