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Rundum-Brandschutz für das eigene Haus

Für Ein- und Zweifamilienhäuser stellt der Gesetzgeber keine besonderen Anforderungen an den baulichen Brandschutz – von der Brandschutztür im Heizungskeller einmal abgesehen. Er geht vielmehr davon aus, dass sich Mensch und Tier im Brandfall selbst aus dem Haus retten können.
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Durch seine geringe Wärmeleitung ist Porenbeton nicht nur ein  guter Wärmedämmstoff
Durch seine geringe Wärmeleitung ist Porenbeton nicht nur ein guter Wärmedämmstoff – im Brandfall wird er zum echten Hitzeschild: Bereits eine 7,5 cm dicke Wand ist ohne zusätzliche Maßnahmen mindestens 90 Minuten absolut feuerbeständig. Foto: Bundesverband Porenbeton

Er zahlt aber auch nicht den Schaden, der am Gebäude und an der Einrichtung entsteht. Schon im eigenen Interesse ist ein Bauherr daher gut beraten, sein Haus von Grund auf feuersicher zu bauen.

Ein massiver, nicht brennbarer Baustoff der Klasse A1 ist Porenbeton. Hauswände aus Porenbeton-Plan¬steinen mit üblichem Dünnbettmörtel erfüllen die höchsten Brand¬schutz-Anforderungen ohne Mehrkosten und ohne zusätzliche Maßnahmen. Selbst dünne Zwischenwände bieten dem Feuer genügend Widerstand, um als Hitzeschutz einem Brand Paroli zu bieten. So ist schon eine 7,5 cm breite Raumtrennwand aus Porenbeton mindestens 90 Minuten feuerbeständig. In dieser Zeit ist die Feuerwehr längst vor Ort und hat den Brand gelöscht. Da sich die massive Trennwand auf der feuerabgewandten Seite im Nachbarraum nur minimal erwärmt, lässt sich der Brand lokal eingrenzen.

 
Foto: BV Porenbeton
Foto: BV Porenbeton
Dieser Aspekt sollte auch beim nachträglichen Einbau von leichten Trennwänden bei Sanierung und Modernisierung bedacht werden: massive Porenbetonsteine sind hier z. B. der Leichtbauweise meist überlegen. Auch eine Zwischendecke aus Porenbeton kann im Gegensatz zu einer Holzbalkendecke das Ausbreiten eines Feuers vom Erdgeschoss ins Dachgeschoss verhindern – sie erreicht einen Feuerwiderstand von mehr als 180 Minuten. Hinzu kommt, dass der Baustoff keine toxischen Stoffe enthält und im Brandfall keine giftigen Gase verursacht.

Wie man auf Bildern von Hausbränden erkennen kann, ist meistens der Dachstuhl aus Holz komplett ausgebrannt, während die massiven Mauern standhaft geblieben sind. Doch auch für diese Schwachstelle gibt es eine Alternative: das Porenbeton-Massivdach. Porenbeton-Dachplatten bieten die Vorteile eines guten baulichen Brandschutzes und können so einen kompletten Dachstuhlbrand und das Übergreifen eines Brandes auf angrenzende Gebäude über das Dach verhindern. Ab einer Plattendicke von 100 mm eignen sie sich für die Feuerwiderstandsklasse F120, d.h. die Dachplatten sind 120 Minuten absolut feuerbeständig. Auch eine zusätzliche Wärmedämmschicht zwischen Porenbetonplatte und Dacheindeckung ändert nichts an der durch die Platte allein garantierten Feuerwiderstandsklasse.

Es gibt also einen Rundum-Schutz für das eigene Haus mit Porenbeton: Die Gesamtkonstruktion hat im Vergleich zu anderen Baustoffen mehr „Reserven“, setzt dem Brand einen größeren Widerstand entgegen und bleibt länger stabil. Brände in solchen Häusern lassen sich daher besser unter Kontrolle bringen und verursachen einen geringeren Sachschaden.

Quelle27.05.2008
Bundesverband Porenbeton

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