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Das eigene Haus als Kraftwerk

Was vor kurzem wie eine Utopie klang, ist heute Wirklichkeit: Ein Plusenergiehaus. Das Eigenheim produziert so viel Strom, dass nicht nur der Eigenbedarf gedeckt ist, sondern auch noch zwei Elektromobile mit Energie versorgt werden können.
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Energieeffizienz und Wohngesundheit ideal kombiniert: Mit modernster Technik produziert dieses Eigenheim genug Energie für sich selbst und zwei Elektromobile. Spezielle Gipsfaser-Platten binden Schadstoffe aus der Raumluft. Foto: fermacell / Erich Spahn
Energieeffizienz und Wohngesundheit ideal kombiniert: Mit modernster Technik produziert dieses Eigenheim genug Energie für sich selbst und zwei Elektromobile. Spezielle Gipsfaser-Platten binden Schadstoffe aus der Raumluft. Foto: fermacell / Erich Spahn

Entwickelt wurde das innovative Konzept mit Unterstützung des Instituts für Gebäude- und Solartechnik an der TU Braunschweig. Lage und Ausrichtung des Wohnhauses in Leonberg entsprechen dem energetischen Anspruch. Während die Nord-, West-, und Ostseite des schlichten Kubus nur durch wenige Fenster gegliedert werden, öffnet sich die Südseite mit einer großzügigen Fensterfront zum Tal hin.

Das Haus wurde in Massivbauweise errichtet, die hochwärmedämmende Gebäudehülle sorgt gemeinsam mit der Dreifachverglasung der Fenster für den notwendigen Wärmeschutz. Eine elektrische Wärmepumpe mit Erdsonden, die 100 m tief in die Erde gebohrt wurden, sorgt für Heizwärme. Über einen 800 l Pufferspeicher sind die Fußbodenheizung und die Trinkwasserversorgung angebunden. Das Pultdach des Hauses ist fast vollständig mit einer Photovoltaik-Anlage und einer etwa sieben Quadratmeter großen solarthermischen Kollektoranlage belegt. Für den Innenausbau wurden greenline Gipsfaser-Platten von Fermacell verwendet, die mit einem natürlichen Wirkstoff auf Keratinbasis versehen sind, der Schadstoffe wie Formaldehyd und andere flüchtige organische Verbindungen (VOCs) aus der Raumluft bindet und dauerhaft in unschädliche Stoffe umwandelt.

Der Wirkmechanismus wurde in umfangreichen Testserien beispielsweise durch das eco-Institut in Köln geprüft und bestätigt. Messungen bei Bauvorhaben, die in regelmäßigen Abständen unter gleichen Bedingungen durchgeführt wurden, zeigten, dass nach Abschluss der Trockenbauarbeiten mit greenline die Schadstoff-Werte der Raumluft kontinuierlich sinken. Als Musterbeispiel für ganzheitliche Planung bietet das Leonberger Plusenergiehaus viele zukunftsweisende Lösungsansätze: Denn es wird auf beeindruckende Weise ein durchdachtes Energiekonzept mit moderner Gebäudetechnik und wohngesunden Baustoffen kombiniert.

Quelle26.05.2013
txn / fermacell

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