TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
- Nahe München ergänzt ein neuer Holzbau das Elternhaus von 1934 und führt die Ortsgeschichte weiter.
- Flachdachanbau verbindet Erdgeschoss, getrennte Satteldächer bewahren Eigenständigkeit beider Häuser.
- Designkonzept mit Grüntönen, Eiche und Lichtplanung; individuelle Schreinerdetails prägen die Atmosphäre.
- Flexible Grundrisse: Schiebewände, Gästeebene, Kinder- und Elternbereich sowie helle Souterrain-Zonen.
- Smart-Home, PV, Ladeinfrastruktur und Bewässerung sind integriert; Baufritz punktet mit Planung und Termintreue.

Ein Zuhause mit Geschichte und Zukunft
Nahe München entstand aus einer in die Jahre gekommenen Doppelhaushälfte ein Wohnkonzept, das auf besondere Weise Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet. Was zunächst wie ein architektonischer Widerspruch wirkt, folgt einer klaren Idee. Direkt neben dem Elternhaus aus dem Jahr 1934, in dem Max Velsen aufgewachsen ist, verwirklichte die Familie gemeinsam mit Baufritz den Wunsch nach einem eigenständigen Zuhause mit Garten, ausreichend Platz und hoher Lebensqualität. Der neue Holzbau ersetzt dabei nicht einfach den Bestand, sondern entwickelt die Geschichte des Ortes weiter. Entstanden ist ein Haus, das Nähe zulässt und dennoch eine eigene Identität besitzt.
Architektur mit Respekt für den Bestand
Die größte Herausforderung bestand darin, Alt und Neu harmonisch miteinander zu verbinden, ohne die Eigenständigkeit beider Gebäude aufzugeben. Die Architekten von Baufritz fanden dafür eine Lösung mit klarer architektonischer Handschrift. Ein eingeschossiger Flachdachanbau verbindet den Neubau auf Erdgeschossebene mit dem bestehenden Haus. Die beiden Satteldächer bleiben dagegen bewusst voneinander getrennt. Dadurch entsteht ein Ensemble, das Verbundenheit ausdrückt und gleichzeitig klare Grenzen wahrt. Nach außen wirkt der Neubau zurückhaltend und modern. Ein reduzierter Dachüberstand, ein integrierter Flachdachcarport und eine leistungsfähige Photovoltaikanlage unterstreichen diesen Ansatz. Die eigentliche Besonderheit zeigt sich jedoch erst beim Betreten des Hauses.
Gestaltung mit Persönlichkeit und Atmosphäre
Die Bauherren brachten eine ausgeprägte Affinität für Design und internationale Einflüsse mit in die Planung ein. Hochwertige Materialien, langlebige Markenprodukte und ein stimmiges Raumgefühl standen von Anfang an im Mittelpunkt. Bereits im Eingangsbereich setzt eine Wandgrafik den gestalterischen Ton und bestimmt die Farbwelt des Hauses. Warme Grüntöne, Eichenholz und sorgfältig abgestimmte Lichtlösungen ziehen sich konsequent durch alle Räume. Das Ergebnis wirkt weder kühl noch überinszeniert, sondern wohnlich und präzise zugleich. Schreinerarbeiten und individuell abgestimmte Details verleihen dem Zuhause einen unverwechselbaren Charakter und machen deutlich, wie sorgfältig jedes Element ausgewählt wurde.
Offenheit und Rückzug im Alltag
Im Erdgeschoss öffnet sich ein großzügiger Wohn, Ess und Kochbereich, ergänzt durch einen separaten Vorbereitungsraum. Schiebewandelemente aus Eiche schaffen fließende Übergänge zwischen Offenheit und Rückzug und erlauben eine flexible Nutzung der Räume. Gästezimmer, Gästebad und WC ergänzen diese Ebene und spiegeln die offene und gastfreundliche Lebensweise der Familie wider. Auch im Dachgeschoss setzt sich dieses Prinzip fort. Dort befinden sich zwei Kinderzimmer, von denen eines aktuell als Büro genutzt wird, sowie der Elternbereich mit begehbarer Ankleide und zwei Bädern. Besonders bemerkenswert bleibt das Untergeschoss. Ein großzügiger Lichtgraben mit Netzabdeckung bringt Tageslicht tief ins Haus und ermöglicht ein helles Home Office, Hauswirtschafts und Technikräume sowie eine separate Au pair Wohnung mit eigener Terrasse im Souterrain.
Technik als Teil des Wohngefühls
Neben Architektur und Interior Design spielte die technische Ausstattung eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit den Planern entwickelte die Familie ein Smart Home Konzept, das exakt auf den Alltag abgestimmt wurde. Für Max Velsen besitzt Licht dabei eine besondere Bedeutung. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an Lichtplanung, Sensorik und Automatisierung. Von intelligenter Steuerung über Ladeinfrastruktur bis hin zur Gartenbewässerung und zur Auswertung der Photovoltaikanlage wurde jedes Detail frühzeitig definiert. Die Technik steht dabei nicht im Vordergrund, sondern unterstützt unauffällig den Alltag. Für die Bauherren entstand so ein modernes, gesundes und designreiches Zuhause mit hoher Funktionalität und spürbarer Lebensqualität.
Verlässlichkeit bis zum letzten Detail
Neben Gestaltung und Technik überzeugte Baufritz die Familie vor allem durch Verlässlichkeit und ganzheitliche Planung. In der HausSchneiderei im Allgäu konnten Materialien, Farben und Ausstattungsdetails individuell abgestimmt werden. Von weiß pigmentierten Sichtpfetten bis zu Innentüren in Telegrau und Eiche entstand ein durchgängiges Konzept ohne Kompromisse. Selbst der Garten war bereits zum Einzug vollständig angelegt und unterstrich den hohen Qualitätsanspruch des Projekts. Für die Familie Velsen bleibt deshalb vor allem eines entscheidend. Qualität, Design, Optik und ein zeitlich verlässlicher Partner machten den Unterschied und prägten das Ergebnis nachhaltig.Resümee von Mareike Tiefenthaler (Redaktion “bauen.com“)
Wohnraum verändert sich mit den Bedürfnissen der Menschen. Gefragt sind heute Lösungen, die Individualität, Familienleben und Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Besonders spannend ist der sensible Umgang mit bestehender Bausubstanz, der vertraute Orte bewahrt und zugleich neue Perspektiven eröffnet. So entstehen Häuser mit Charakter, die Alltag, Design und moderne Technik harmonisch zusammenführen.

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