Generationenhaus

Trotz steigender Zahl von Singlehaushalten sind viele Menschen offen für das Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach. Bei einer Umfrage von ImmobilienScout24 konnten sich 71 Prozent der Befragten vorstellen, gemeinsam mit Großeltern, Eltern und Kindern zu wohnen.
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Ein vielseitiger Grundriss, separate Eingänge und natürlich ausreichend Wohnfläche – so sollte ein Generationenhaus aussehen.
Ein vielseitiger Grundriss, separate Eingänge und natürlich ausreichend Wohnfläche -  so sollte ein Generationenhaus aussehen.

Drei Viertel der über 50-Jährigen sahen im Zusammenleben von Alt und Jung sogar die Wohnform der Zukunft. Viele Fertighaus Hersteller haben diesen Trend erkannt und bieten speziell auf Generationen übergreifendes Wohnen abgestimmte Hauskonzepte an.

„Generationenhäuser in Fertigbauweise sind mit ihren flexiblen An- und Umbau- Optionen eine gute Lösung für diese Lebensplanung“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Die Fertighaushersteller wissen, dass möglichst vielseitig nutzbarer Wohnraum in Zukunft gefragt sein wird: Eine intelligente Planung und Freiheit bei der Grundrissgestaltung können die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern, Berufstätigen und alten Menschen unter einem Dach vereinen. „Ein Generationenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es in jeder Lebensphase neue Nutzungsmöglichkeiten erlaubt“, erklärt Klaas. Es gehe darum, gemeinsame Räume zu schaffen und gleichzeitig jedem Hausbewohner seinen persönlichen Freiraum zu lassen.

Das Haus wächst mit der Familie

Für das Miteinander steht ein großzügig dimensionierter, offener Wohn-, Ess- und Kochbereich zur Verfügung. Hier kann man zum Beispiel beim Kochen gemütlich mit der Oma im Wohnzimmer plaudern und gleichzeitig auf die Kinder achtgeben, die sich in ihrer Spielecke vergnügen. Für den notwendigen Freiraum ist eine räumliche Trennung des Elternschlafzimmers von den Zimmern der Kinder wichtig, was zum Beispiel durch ein dazwischen liegendes Badezimmer erreicht werden kann. Durch diese Aufteilung stören weder laute Musik noch lärmende Spiele den Hausfrieden. Ein zweites Badezimmer speziell für den Nachwuchs bringt zusätzliche Ruhe ins Zusammenleben – denn „Badblockierer“ werden häufig zum Ärgernis, wenn die Familie größer wird. Hilfreich für ein entspanntes Zusammenleben ist auch eine große Diele im Eingangsbereich. Haben die Eltern abends Besuch, werden die Kinder nicht beim Schlafen gestört. Und die Freunde des Sohnes oder der Tochter müssen nicht mehr durch das Wohnzimmer der Eltern laufen, sondern können direkt über eine Treppe im Eingangsbereich in die Zimmer der Jugendlichen gehen. „Auch die Bedürfnisse älterer Menschen lassen sich schon bei der Planung des Hauses frühzeitig berücksichtigen, zum Beispiel durch eine barrierefreie Ausführung des Erdgeschosses“, sagt Klaas.


Ein vielseitiger Grundriss, separate Eingänge und natürlich ausreichend Wohnfläche – so sollte ein Generationenhaus aussehen.
Ein vielseitiger Grundriss, separate Eingänge und natürlich ausreichend Wohnfläche - so sollte ein Generationenhaus aussehen.

Getrennt wohnen – zusammen leben

Spätestens wenn die Kinder zu Erwachsenen und die Eltern zu Großeltern werden, sind separate Wohneinheiten erforderlich. Dafür gibt es mehrere mögliche Lösungen, deren einfachste das Wohnen auf mehreren Etagen ist. Dafür muss natürlich jedes Stockwerk vollwertig ausgestattet und einen geeigneten Grundriss mitbringen. Holzfertighäuser lassen sich übrigens auch nachträglich problemlos erweitern, etwa durch Hinzufügen oder Entfernen von Innenwänden oder durch Anbauten eines weiteren Wohnmoduls an das bestehende Gebäude. „In städtischen Lagen mit teuren Grundstückspreisen ist eine Aufstockung um ein zusätzliches Geschoss oft die vernünftigste Lösung. Die Holzbauweise ist für Aufstockungen hervorragend geeignet“, rät Dirk-Uwe Klaas. So kann zum Beispiel aus einem Bungalow der 60er Jahre ein zweigeschossiges Haus werden. Auch mit einem ausgebauten Keller lässt sich der Wohnraum vergrößern. So entsteht eine Souterrainwohnung mit separatem Zugang, eine eigene Wohnebene für Jugendliche oder ein Büro. Ideal für einen solchen Wohnkeller sind Häuser in Hanglage.

Ein Leben lang im eigenen Haus

Besonders freiberuflich tätige Bauherren wollen häufig Arbeiten und Wohnen mit einander verbinden. Ob Anbau, Haushälfte oder Einliegerwohnung – ein separater Gebäudebereich kann heute als Büro und morgen für Generationen übergreifendes Wohnen genutzt werden. Der Unterschied: Während sich Anbau und Haushälfte architektonisch und optisch abheben können, ist die Einliegerwohnung integrativer Bestandteil des Hauptgebäudes. Richtig geplant wandeln sich die Büroräume dann im Alter zur seniorengerechten Wohnung. Diese Rechnung geht auf, denn viele ältere Menschen wünschen nicht mehr so viel Wohnfläche und möchten keine Treppen mehr steigen. „Viel wichtiger als viele Zimmer ist in dieser Lebensphase, die Selbstständigkeit im eigenen Haus so lange wie möglich zu erhalten“, sagt Klaas. Zugleich bietet das Eigenheim der Eltern für die jüngere Generation eine unschlagbar günstige Gelegenheit, in den eigenen vier Wänden zu wohnen und Miete zu sparen.

Mehr Informationen über die Möglichkeiten der modernen Fertigbauweise gibt es im Internet unter www.fertighauswelt.de


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