Ausgezeichnet für den Selbstbau

Bauherren müssen im Durchschnitt ein Drittel der Baukosten für den Rohbau aufbringen. Davon entfallen auf die Arbeitslöhne ungefähr 50 Prozent der Kosten. Diese Arbeitslöhne können zu einem beträchtlichen Teil eingespart werden, wenn sich die Bauherren dazu entschließen, den Rohbau in die eigene Hand zu nehmen.
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Speziell für den Eigenbau haben sich Bausatzhäuser aus Porenbeton bewährt. Mit modular aufeinander abgestimmten Bauteilen ist das Bausystem leicht zu verstehen und auch vom Selberbauer mängelfrei zu verarbeiten. Viele Selbermacher bevorzugen den massiven Baustoff außerdem, weil er hochwertig ist und wertbeständig.

Mit seinem hohen Anteil an Luftporen ist er auch in größeren Formaten mit geringem Kraftaufwand zu handhaben. Die Porenbeton-Planblöcke sind schnell verlegt, da nur die Lagerfuge im Dünnbett vermörtelt werden muss. Die senkrechte Stoßfuge wird dank Nut- und Federverbindung „trocken“, d.h. ohne Mörtel, aneinander gestoßen. Zum Bausatz gehören neben Plansteinen und -bauplatten für Keller-, Außen- und Innenwände maßgenaue Bauteile wie Decken- und Dachelemente, U-Schalen, Tür- und Fensterstürze oder Rollladenkästen. Darüber hinaus bieten einige Hersteller ein Dienstleistungspaket, das auch die Planung, Formalitäten für die Baugenehmigung und die Bauleitung umfasst.

Zum Teil werden auch Schulungen und praktische Einweisung vor Ort mit angeboten. Unter Anleitung durch einen erfahrenen Spezialisten sowie mit fachkundiger Beratung und mit verlässlichen Helfern schaffen es auf diese Weise nicht wenige Bauherren, den Rohbau während eines Sommerurlaubs wetterdicht zu erstellen. Es gibt ein bundesweites Netz in der organisierten Selbstbaubranche, so dass ein Partner vor Ort nicht schwer zu finden ist. Mit entsprechend guten Wachstumsraten kann der betreute Selbstbau aufwarten.
Auf die Tatsache, dass auch der Selberbauer kein Haus von der Stange möchte, sondern eine möglichst individuelle und vor allem familiengerechte Gestaltung seines Hauses, haben die im Bundesverband Porenbeton vertretenen Anbieter mit einem flexiblen Angebot reagiert. Sowohl unter Hausentwürfen, Grundrissen als auch beim Leistungsumfang kann der Bauherr auswählen.

Grundsätzlich übernimmt der Anbieter bei einem Bausatzhaus aus Porenbeton wesentliche Teile der Planung und liefert die aufeinander abgestimmten Materialien mit einer detaillierten Aufbauanleitung auf die Baustelle. Darüber hinaus gibt es Komplettanbieter, die dem Bauherrn alles zusammenstellen, was zur Fertigstellung des Hauses gehört, vom ersten Porenbetonstein bis zur letzten Keramikfliese. Das ist zwar etwas teurer, spart aber Zeit und bringt Kalkulationssicherheit. Oft geht es jedoch schlicht und einfach um den Rohbau, denn bei den Materialien für den Innenausbau kann der Bauherr bei guter Planung und geschicktem Einkauf sparen. Bis zu 50.000 EUR Einsparung sind auf diese Weise beim Hausbau möglich.

Auch langfristig kann man mit einem Bausatzhaus Geld sparen. Denn ein entscheidender Vorteil gerade für den Selbermacher ist, dass das Haus aus einem einheitlichen Material errichtet wird.

Weil Porenbeton als Massivbaustoff hochwärmedämmend ist und nahezu wärmebrückenfrei verarbeitet werden kann, hat so auch der Laie die Möglichkeit, sein Haus mit hoher Energieeffizienz zu bauen. Auf ein zusätzliches Wärmedämm-Verbundsystem, das Risiken für Baufehler birgt, kann bei Porenbeton verzichtet werden.


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