Einfach und kostengünstig Flecken und Kabel kaschieren - Wer erinnert sich nicht noch an die „Wohnsünden" der 70er- und 80er-Jahre? Psychedelische Tapetenmuster, holzvertäfelte Decken ... Wenn es um die Verwirklichung der eigenen Wohnideen geht, waren dem Geschmack noch nie Grenzen gesetzt.
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Mit einer textilen Spanndecke lassen sich neue Lichtlösungen auch nachträglich problemlos installieren - ohne Decken abzuhängen, ohne Dreck, ohne Kabelsalat. Foto: epr/Clipso
Heute wünschen sich Bauherren vor allem mehr Helligkeit. Hier bietet, oft vergessen und vernachlässigt, die Decke ungeahnte Möglichkeiten, mehr Licht in den Raum zu bringen, zum Beispiel durch die Installation moderner Beleuchtungskonzepte.
Foto: epr/Clipso
Will man neue Lösungen wie Einbaustrahler oder Downlights ins eigene Heim integrieren, muss man in der Regel jedoch Wände aufmeißeln und Decken abhängen. Das ist aufwendig und bedeutet viel Arbeit, Dreck und Schmutz.
Viele Bauherren entscheiden sich deshalb für Lackspanndecken, die es in einer Vielzahl glänzender Farben gibt. Die Kosten sind allerdings verhältnismäßig hoch und Sonderanfertigungen, zum Beispiel für Rundungen oder Deckenausschnitte, nur gegen Aufschlag möglich. Vor allem aber: Für solche PVC-Decken muss der Raum auf 45 bis 50 Grad aufgeheizt werden, was vor allem Holzmöbeln und Einbauten schaden kann. Oftmals bringt der Einbau dieser Foliendecken auch einen lästigen PVC-Geruch mit sich und die Optik wird durch Nähte gestört.