Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung versorgt Energie sparende, dicht gebaute Häuser stets mit frischer, sauberer Luft – bei nur minimalem Energieverlust.
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Foto: Stiebel Eltron/Wärme
Kalter Luftzug rund um Fensterrahmen und Türen – unsere Großeltern kannten es nicht anders. Kein Vergleich zu einem Haus, das nach den Regeln der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) gebaut wurde.
Die Wärmeverluste durch Abstrahlung sind auf ein Minimum reduziert, der unfreiwillige Luftaustausch so gut wie ausgeschaltet.
Nach wie vor müssen jedoch Luftfeuchtigkeit und Kohlendioxid, Staub und Ausdünstungen abtransportiert werden.
In einem Fünf-Personen-Haushalt fallen am Tag allein 10 bis 15 Liter Wasserdampf an. Alle paar Stunden sollte daher das Luftvolumen im Haus komplett ausgetauscht werden (Luftwechselrate = 0,5).
Anstatt regelmäßig und kurz, drei bis fünf Mal am Tag mit weit geöffneten Fenstern zu lüften (Stoßlüften), lassen viele lieber den Tag über ein oder mehrere Fenster gekippt.
Foto: Westaflex
Die Außenwände im Fensterbereich kühlen aus, Feuchtigkeit kondensiert, beste Wachstumsbedingungen für Schimmel.
Bauschadens-Experten und Energieberater empfehlen aus diesem Grund eine Anlage zur kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung.