VPB warnt: Holzschädlinge können Standsicherheit des Hauses gefährden
Holz ist ein Naturbaustoff und damit attraktiv auch für natürliche Bewohner – speziell für Pilze und Insekten. „Vor allem feuchte, alte Gebäude, die einige Jahre nicht richtig gepflegt wurden, werden von diesen Schädlingen gerne heimgesucht.
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Diese Gefahr dürfen Hausbesitzer nicht unterschätzen“, warnt Angelika Rösner vom Verband Privater Bauherren (VPB), „denn die holzzerstörenden Schädlinge zersetzen das Holz und reduzieren damit die Standsicherheit des Hauses. Im Extremfall kann die zerstörte Konstruktion sogar einstürzen.“
Um die holzzerstörenden Schädlinge zu entdecken, braucht es ein geschultes Auge. Bausachverständige Angelika Rösner weiß, worauf sie als Expertin achten muss: Kleine Pilzgeflechte, feine Bohrlöcher in den Balken oder frisches Holzmehl offenbaren der Fachfrau den Befall. Am Schadensbild erkennt sie auch, welcher Holzschädling sich am Bau eingenistet hat und ob, wie und mit welchem Aufwand er beseitigt werden kann.
Zu den typischen Pilzen, die verbautes Holz befallen, gehören der so genannte Echte Hausschwamm, der Braune Kellerschwamm, der Weiße Porenschwamm und die selteneren, so genannten Blättlinge. Alle Pilze fühlen sich, ähnlich wie der Mensch, bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius wohl. Entscheidend für den Befall ist allerdings eine relativ hohe Holzfeuchte. Diese hängt von der Luftfeuchtigkeit ab: Ist die Luft in einem Raum lange feucht, dann wird auch das Holz dort feucht.
Besonders gefährlich ist der Echte Hausschwamm. „Der Pilz entwickelt sich unter günstigen Bedingungen recht schnell und richtet in kürzester Zeit erhebliche Schäden am Holz an“, warnt Angelika Rösner. Die so genannte Braunfäule ist auch für den Laien erkennbar an der dunkelbraunen Verfärbung und der würfelartigen Zersetzung des Holzes.