Schlecht gedämmte Wände, alte Fenster und eine unmoderne Heizungsanlage sorgen bei vielen Altbauten für einen zu hohen Energieverbrauch. In älteren Gebäuden werden pro Jahr und Quadratmeter umgerechnet 25 Liter Öl und mehr verbraucht.
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Grund genug, um über eine energetische Modernisierung nachzudenken. Dadurch können Altbauten einen ähnlichen Energieverbrauch erreichen, wie ihn die Energieeinsparverordnung für Neubauten fordert. Energieberater Harald Schmidt gibt Tipps, was Hauseigentümer bei der Modernisierung beachten sollten:
Mein Altbau verbraucht zuviel Heizenergie - was kann man tun?
Als erstes sollte man überprüfen, wo genau die Heizenergie verloren geht. Sämtliche relevanten Teile des Gebäudes und die installierte Anlagentechnik sollten unter die Lupe genommen werden. Anschließend wird mit Hilfe einer speziellen Software rechnerisch ermittelt, über welche Bauteile die meiste Wärme verloren geht und wie effizient die Anlagentechnik arbeitet. Je nach Ergebnis empfiehlt sich dann die energetische Modernisierung der alten Wohnung, die Einsparungen von bis zu 80 Prozent der Heizkosten bringen kann.
Welche Maßnahmen gegen den Energieverlust sind sinnvoll?
Dazu zählen die Dämmung der Gebäudehülle, der Einbau einer modernen Wärmedämmverglasung sowie der Austausch einer veralteten Heizungsanlage.
Damit tut man nicht nur seinem Portemonnaie etwas gutes, sondern hilft gleichzeitig der Umwelt. Private Haushalte verbrauchen nämlich fast ein Drittel der zur Verfügung stehenden Energie. Rund 75 Prozent davon entfallen auf die Heizung.