Wer kennt die Situation nicht: Man geht zur Arbeit und ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob man zuhause das Fenster im Bad geschlossen hat. Noch mal umkehren? Dafür reicht die Zeit nicht. Aber der Raum soll nicht auskühlen, und auch Einbrechern will man keine Chance bieten.
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Foto: Schwarzer / ProHolzfenster
Macht nichts – Sie setzen sich an Ihrem Arbeitsplatz an den PC, loggen sich in die Fernüberwachung Ihrer Haustechnik ein und schließen die Fenster per Knopfdruck aus der Ferne. Zukunftsmusik? Nein, das geht bereits. Intelligente Gebäudekommunikationstechnik heißt das Zauberwort.
Steuerung über Handy, PC & Co. Elektromechanische Komponenten erobern langsam, aber sicher auch den Fenster- und Fassadenbau. Erst kürzlich etwa entwickelte ein deutscher Holzfensterhersteller ein mechatronisches Fenster-Türen-System, welches solche Zukunftsvisionen wahr werden lässt. Ein elektronisches Kipp-Öffnungs- und Verriegelungssystem ist dabei vernetzt mit elektronischen Steuergeräten und offenen BUS-Systemen. Die eigens kreierte Software läuft auf allen PCs unabhängig vom Betriebssystem. Und die Steuerung funktioniert nicht nur über den PC, sondern auch über iPod, Mobiltelefon, Funkfernbedienung und andere Endgeräte.
In jedem Auto gehören elektromechanische Komponenten längst zum Standard – warum nicht auch beim Fenster? Sie liefern die zeitgemäße Lösung für veränderte Lebenswelten und bieten vielfältige Möglichkeiten.