Moderne Blockhäuser sind High-Tech-Produkte aus dem natürlichen Baustoff Holz: bauökologisch und baubiologisch einwandfrei. „Selbstverständlich erfüllen nach RAL-Güterichtlinien gebauten Massivholzhäuser auch die Anforderungen der für Herbst 2009 geplanten, verschärften Energieeinspar-Verordnung“, versichert Norbert Weimper, Sprecher des Deutschen Massivholz- und Blockhausverbandes (DMBV).
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Blockhäuser lassen sich heute frei planen und in individueller Architektur errichten. Die Fassaden lässt man durch die natürliche Patina des Holzes „versilbern“, oder sie bekommen einen farblosen bis farbenfrohen Anstrich. So oder so können Massivholzhäuser nachweislich Jahrhunderte unbeschadet überstehen.
Bei der Herstellung mit handwerklichem Know-how und computergesteuerten CAD-Anlagen entstehen präzise Blockbalken und andere Holzbauteile für hochwertige Massivholzhäuser. Vor Ort auf der Baustelle werden die Gebäude dann traditionell Blockbalken für Blockbalken errichtet oder aus vorgefertigten Elementwänden montiert. Neben massiven einschaligen Außenwänden gibt es heute auch mehrschalige Konstruktionen mit zusätzlicher Wärmedämmung. Angeboten werden Bausatz-, Ausbau- und schlüsselfertige Häuser.
Der natürlichste aller Baustoffe sorgt für das sprichwörtlich gute, wohngesunde Klima im Holzhaus. Zwar kann eine Außenwand nicht „atmen“ – sie muss im Gegenteil vorschriftsmäßig winddicht sein –, doch besitzt der organische Werkstoff die Fähigkeit, Wasser in der Zellstruktur zu puffern und wieder an die Raumluft abgeben. Schon ein Kubikmeter Holz kann rund 30 Liter Feuchtigkeit aufnehmen!
Sicherheit mit Brief und Siegel
Sicherheit bezüglich der Bauqualität bekommt die Bauherrschaft durch das RAL-Gütezeichen „GZ 402“. Die Güterichtlinien gehen über gesetzliche Vorgaben hinaus und stellen damit die europaweit höchsten Ansprüche an Blockhäuser.
Verliehen werden die Gütezeichen für Herstellung und Montage von der Gütegemeinschaft Blockhausbau e.V. an Firmen, die sich kontinuierlich einer strengen freiwilligen Güteüberwachung unterziehen und nachweislich sämtliche RAL-Kriterien erfüllen. Dazu zählt die Qualität des Holzes, dessen technische Trocknung und saubere Verarbeitung sowie der notwendige „konstruktiven Holzschutz“; beispielsweise durch ausreichenden Dachüberstand, fachgerechte Detailausführung im Sockelbereich oder die Vermeidung von „stehender Nässe“.