Zu viel Luft im Heizkörper verbraucht unnötig teure Energie, da sich das Heizwasser nicht mehr optimal verteilen kann und die Heizung länger benötigt, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Wer Heizkosten sparen möchte, sollte daher seine Heizung vor dem Winter entlüften.
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Foto: Alpina
Ob sich Luft im Heizkörper befindet, erkennt man häufig an dem typisch gluckernden Geräusch. Oder der Heizkörper wird vor allem im oberen Bereich nicht richtig warm, obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Heizkörper zu entlüften. Falls möglich, sollte vorher die Heizungsumwälzpumpe ausgeschaltet werden. Wichtig ist auch, den Wasserdruck an der Heizanlage bzw. der Therme zu überprüfen. Ist dieser zu niedrig, muss vorher Heizungswasser nachgefüllt werden.
Für den eigentlichen Entlüftungsvorgang braucht man nur einen Vierkantschlüssel aus dem Baumarkt, eine kleine Schüssel oder einen Eimer sowie ein Tuch zum Abdecken des Fußbodens.
Das Entlüftungsventil des Heizkörpers befindet sich in der Regel oben an der gegenüberliegenden Seite des Thermostats. Dieses Ventil wird nun mit dem Vierkantschlüssel vorsichtig geöffnet, aber auf keinen Fall ganz herausgedreht. Zunächst entweicht mit einem zischenden Geräusch die Luft aus der Heizung, dann folgt Wasser. „Das Ventil sollte so lange geöffnet bleiben, bis der Heizkörper nicht mehr gluckert und ein klarer, durchgängiger Wasserstrahl austritt.“, rät DIY Academy-Trainer Michael Pommer.