Für viele klassische Dichter und Denker war es der bevorzugte Arbeitsplatz, jetzt erlebt es ein Comeback in modernem Gewand: Das Stehpult gehört mittlerweile wieder zum Standard-Sortiment bei zahlreichen Möbelprogrammen für die Büroeinrichtung. Wenn das stundenlange Sitzen am Schreibtisch hin und wieder durch eine stehende Tätigkeit unterbrochen wird, entlastet das die Wirbelsäule und fördert die Blutzirkulation. Die Konzentrationsfähigkeit bleibt auf diese Weise länger erhalten, Verspannungen und Ermüdungserscheinungen treten längst nicht so schnell auf wie bei reinen „Schreibtisch-Tätern“. Und viele Stehpult-Anhänger schwören darauf, dass der Bewegungsspielraum während der Arbeit zusätzliche Kreativitätsschübe freisetzt.
Es gibt keinen ergiebigeren Wärmelieferanten als die Sonne. Deshalb liegt es nahe, diese leistungsstarke Quelle nicht nur für das Sonnenbad am Strand, sondern auch zur Erzeugung von warmem Wasser im Haushalt zu nutzen. Neben der Umweltfreundlichkeit dieser Energie-Variante gibt es einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Die Sonne schickt keine Rechnung. Die Installation einer Solaranlage ist heute eine bezahlbare und vor allem wirtschaftliche Investition. Denn rund 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs können über die kostenlose Sonnenenergie abgedeckt werden. Das Funktionsprinzip einer Solaranlage: Kollektoren auf dem Dach erwärmen mit der Strahlung der Sonne eine frostsichere Flüssigkeit im so genannten Solarkreislauf. Über eine Umwälzpumpe in der Solarstation gibt diese Flüssigkeit bei Bedarf ihre Wärme an das Wasser im Brauchwasserspeicher ab. Von dort wird das erwärmte Wasser dann zu den einzelnen Zapfstellen im Haus geführt. Reicht die Leistung der Sonne nicht aus, kommt sofort Unterstützung vom Heizkessel. Eine Regelung sorgt dafür, dass dieses Zusammenspiel stets perfekt funktioniert.
„Zu Tankerunglücken und Ölkrisen kommt es nicht, wenn man mit Holz heizt“. Der weite Bogen, den NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn auf der Messe „E-World of energy and water“ in Essen spannte, führte genau zum Thema: Die „Aktion Holzpellets“ verfolgt das Ziel, dem natürlichen Brennstoff Holz eine Wiedergeburt zu bescheren. Möglichst viele Hausbesitzer, die ihre veralteten Heizungen laut der bundesweiten Energieeinsparverordnung bis zum Jahr 2006 ohnehin austauschen müssen, sollen dabei von den Vorteilen des natürlich nachwachsenden Brennstoffes überzeugt werden.
In Jahren der Stagnation setzt die Einrichtungsbranche auf kräftige Farben. Geht es wirtschaftlich wieder bergauf, werden pastellige Töne bevorzugt. Dieser Tendenz entsprechend, so der Verband der Deutschen Möbelindustrie (Bad Honnef), sind fröhliche, laute Farben kennzeichnend für den aktuellen Einrichtungsstil. Der Versuch eines Comebacks des Flower-Power-Lebensgefühls der 70er Jahre, zumindest in den eigenen vier Wänden, ist unverkennbar.
Das Interesse von privaten Bauherren an Eigenheimen in Fertigbauweise hat bis Ende vergangenen Jahres deutlich zugenommen, dies zeigt die neueste Branchenstatistik, die der Bundesverband Deutscher Fertigbau jetzt vorgelegt hat.
Mit dem Wunsch vieler Bauherren nach sachlichen und dezidierten Informationen rund um das Thema Eigenheim treiben angeblich unabhängige Beratungsstellen, Informationsvereine oder dubiose Umwelttelefondienste ihr Schindluder. Immer häufiger werden Bauherren im Internet oder über Pressemitteilung – zum Teil direkt über Gemeindebriefe oder kommunale Mitteilungsblätter gestreut – mit irreführenden Informationen oder angeblichen Beratungsangeboten umworben, hinter denen sich in der Regel rein kommerzielle Interessen der Anbietenden verbergen.
Nachdem im vergangenen Jahr der Markt für Solarstromanlagen eine Verschnaufpause mit einem Plus von ca. 3% eingelegt hat, erwartet die Solarbranche in diesem Jahr wieder ein Wachstum von 25% auf 100 Megawatt. Im 100.000 Dächer-Programm der KfW, das sehr zinsgünstige Kredite für Solarstromanlagen vergibt, sind entsprechende Mittel bereitgestellt. Ende des Jahres läuft das Programm allerdings aus. Beim Photovoltaik-Symposium in Kloster Banz, Bad Staffelstein, diskutierten die Experten deshalb über mögliche Anpassungen der Einspeisevergütung im Erneuerbare Energien Gesetz, EEG. Der Bundesverband Solarindustrie, BSi, erwartet, dass die Kunden im kommenden Jahr nicht schlechter gestellt sind als in diesem Jahr.
Ob Markisen nach dem Winterschlaf fit für die nächste Saison sind, sollte rechtzeitig durch ein Probe-Ausfahren überprüft werden. Eventuelle Schäden oder Verunreinigungen lassen sich so beseitigen, noch bevor die Witterung wieder einen Dauereinsatz der Beschattung erfordert. Sollte sich nämlich erst dann ein größerer Frühlingsputz der Markise oder sogar ein Austausch als notwendig erweisen, können längere Lieferzeiten den Übergang in die Zeit beschatteter Terrassen-Aktivitäten unter Umständen erheblich verzögern. Bei teflonbeschichteten Markisenstoffen, deren Gewebe wetterbeständig, verrottungsfest und widerstandfähig gegen aggressive Umwelteinflüsse ist, hält sich der Pflegeaufwand normalerweise in Grenzen. Trotzdem sollten entdeckte Flecken abgebürstet bzw. mit einem Feinwaschmittel bei ca. 30 Grad von Hand ausgewaschen werden. Bewegliche Teile wie die Gelenke des Gestells benötigen nur ein paar Tropfen Öl oder Gleitspray, um für ein weiteres Jahr zuverlässig und vor allem geräuscharm zu funktionieren.
Quadratisch, praktisch, gut – in großen Bereichen der Gebäude-Architektur ist diese Formel schon längst durch abwechslungsreichere Konzepte ersetzt worden. Was bei der Gestaltung innovativer Verwaltungsbauten und repräsentativer Unternehmenssitze seit Jahren vorgemacht wird, findet jetzt auch zunehmend Nachahmung im privaten Wohnungs- und Eigenheimbau: das architektonische Spielen mit ungewöhnlichen Grundrissen, phantasievollen Formen und unsymmetrischer Linienführung. Da bereichern Erker und Giebel die Außenfront, Fassaden machen durch flotten Kurvenverlauf auf sich aufmerksam, und Dächer sind nicht länger entweder flach oder spitz, sondern mehrstufig und höchst individuell strukturiert. Auch der Schornstein wird zum Gestaltungselement: Früher ragte lediglich die Spitze der Abgasabführung aus dem Dach, heute verläuft sie oft kunstvoll geschwungen an der Außenfassade und prägt dort demonstrativ die Gebäudeoptik.
„Was wir am Wochenende machen? Das verbringen wir auf unserer Finca.“ Wer dies verkündet, muss weder Millionär noch Sprücheklopfer sein. Trotzdem hat er recht – zumindest was Ambiente und Ausstattung seines Aufenthaltsortes betrifft.
Das vergangene Wochenende hat es wieder einmal gezeigt: Leichte Beben können auch in Deutschland die Erde erschüttern. Die Folgen selbst leichter Erdstöße sind allerdings an vielen Eigenheimen deutlich erkennbar: Rissbildungen im Mauerwerk gehören zu den bekannten Schäden nach Erdbeben.
Nach Informationen des Initiativkreises Erdgas & Umwelt heizen in Deutschland über zwei Millionen Haushalte mit veralteter Heiztechnik. Die Kesseloldies fressen bis zu 40 Prozent mehr Energie als moderne Geräte. Doch zählt der eigene Wärmeerzeuger auch dazu? Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt gibt eine kurze Anleitung, wie jeder den Zustand seiner Heizungsanlage feststellen kann.
Ein endgültiges Ende der Kürzungspläne rund um die Eigenheimzulage statt weiterem „Rumgemurkse“ fordert der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas, von der rot-grünen Bundesregierung. „Die Bundesregierung hat es geschafft, zu einer enormen Verunsicherung der Bauherren in den vergangenen Wochen beizutragen und damit der gesamten Bau- und Wohnungswirtschaft erheblichen Schaden zuzufügen. Heute verkündet man als angebliche Wohltat, dass die geplante Rückwirkung zum 1. Januar gestrichen wird und Kürzungen erst mit Gesetzblatt-Eintrag in Kraft treten. Dies ist die dritte Neuregelung seit der gewonnenen Bundestagswahl im Bereich der Eigenheimzulage. Mit Rechtssicherheit hat dies nichts mehr zu tun.“
Metallischer Chic macht widerstandsfähig: In der Gebäudearchitektur und -ausstattung wird für Elemente, bei denen es auf absolute Rostfreiheit und extreme Belastung ankommt, immer häufiger Edelstahl eingesetzt. Dieses hochwertige Material ist praktisch verschleißfrei, weil das im Stahl enthaltene Chrom auf der Oberfläche automatisch eine hauchdünne, schützende Oxidschicht bildet. Ob Fassade oder Briefkasten, Haustür oder Balkongeländer – die Verwendung von nichtrostendem Edelstahl garantiert Beständigkeit gegenüber sämtlichen Launen der Witterung sowie gegenüber aggressiven Umwelteinflüssen. Diese Langlebigkeit und natürlich die besondere Attraktivität der metallisch-blanken Oberflächen machen Edelstahl in Nirosta-Qualität zunehmend auch zum bevorzugten Werkstoff bei der Inneneinrichtung. Küchen im glänzenden Stahl-Look und Badezimmer mit nichtrostenden Designer-Armaturen stehen hoch im Kurs. Auch als Gestaltungsmerkmal bei den Wohnraum-Möbeln wird Edelstahl immer wichtiger – häufig im dekorativen Material-Mix mit Naturholz, Glas oder Geflecht.
An Sonnenschutz-Systeme für Wintergärten werden besonders hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Das liegt zunächst daran, dass sie nur als Außenschattierung wirklich effektive Dienste leisten. Um eine Überhitzung des Wintergarten-Inneren zu vermeiden, müssen die Sonnenstrahlen nämlich bereits vor dem Auftreffen auf die Glasfläche gestoppt werden. Diese Außenlage der Beschattung hat aber zur Konsequenz, dass ihre Materialien sämtlichen Launen der Witterung und der Umwelt dauerhaft trotzen müssen. Keine leichte Aufgabe für die Entwickler von Markisenstoffen: Die Bespannung muss nicht nur die Hitze abwehren, sondern heftige Windböen und Regenschauer ebenso schadlos verkraften wie extreme Temperaturschwankungen oder Verschmutzungen durch Vögel und Laub.