Auf der Interpellets in Stuttgart wird deutlich das die Thematik der Pelletheizungen weiterhin für Kommunen, Bauunternehmen und Eigenheimler interessant ist.
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Prinzip einer BHKW-Anlage. Quelle: Ingenieurbüro für Technik und Information. Urheber: Peter Lehmacher
Laut Martin Bentele, seines Zeichens Jahr 2015 einen jährlichen Absatz von 20 Millionen Tonnen Pellets in Europa, im zurückliegenden Jahr geschäftsführender Vorsitzender des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV), befinde sich die Pellet Produktion auf einem Allzeithoch. Hierzu passt auch die jüngste Ankündigung von dem Brennstoffhersteller German Pellets ein Werk zur Pelletproduktion in den USA bauen zu wollen, um somit das Produktionsvolumen der amerikanischen Aktivitäten auf Ingesamt zwei Millionen Tonnen Pellets pro Jahr zu steigern.
Das European Pellet Center erwartet bis spätestens zum Jahr 2015 einen jährlichen Absatz von 20 Millionen Tonnen Pellets in Europa, im zurückliegenden Jahr 2010 waren es 10 Millionen Tonnen Pellets.
Das Preisniveau von Pellets liegt derzeit circa 40 Prozent unter dem Preisniveau für eine äquivalente Menge an Heizöl. Auch das allgemeine Preisniveau von Gas wird durch die Preise von Holzpellets unterboten.
Trotz dieser positiven Meldung sieht Martin Bentele deutlichen Nachholbedarf bei der Verbreitung von Pelletheizungen als Alternative zu herkömmlich betriebenen Heizungen. Größtes Manko ist hierbei das Wissen über die Existenz der Pelletheizungen in der Allgemeinbevölkerung. So ist es auch möglich ein komplettes Blockheizkraftwerk, welches sowohl Wärme als auch elektrischen Strom produziert, mithilfe von Pellets zu betreiben. Auch die Politik sei laut Bentele gefordert, nötige Anreize für einen Wechsel zu schaffen.
Im Detail hält Bentele einen Mix aus Wärmeprämie und Steuererleichterungen für angebracht, um somit möglichen Kompetenzkonflikten zwischen Bund und Ländern vorzubeugen.
In dasselbe Horn bläst auch Christian Rakos, Mitglied beim European Pellet Council. So müsse man sich als Verband Gehör bei der Politik verschaffen um das Problem der Stagnation beim Umsatz von Pellet-Kesseln zu lösen ließ Rakos durchblicken.