Sein eigenes Haus bauen oder die eigenen vier Wände gründlich renovieren kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Oft opfern Arbeitnehmer viel Freizeit und Urlaub, um ihr Eigenheim instand zu setzen oder zu halten. Auch Arbeitslosigkeit wird oft durch Renovierungen überbrückt. Kann und sollte dieses Extra-Engagement im Lebenslauf erwähnt werden?
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Gerade für Arbeitnehmer, die in der Bau- oder Ingenieursbranche arbeiten, kann es sinnvoll sein, die geplante gründliche Renovierung des privaten Eigenheimes in eine Zeit der Arbeitslosigkeit zu legen. Ob geplant oder nicht, eine Lücke im Lebenslauf sollte immer aufgefüllt werden, und ein Arbeitgeber guckt im Zweifelsfall wohlwollender, sollte dies mit freiwilliger Arbeit passiert sein. Außerdem zeugt eine Renovierung oder ein Hausbau in der Arbeitslosigkeit von Zuversicht in das kommende Arbeitsleben.
Unterschiedliche Ingenieur Jobs profitieren von handwerklichen Fähigkeiten. So wird es grundsätzlich gern gesehen, wenn ein sonst theoretisch arbeitender Ingenieur selbst Hand angelegt hat. Mit gezielten Schlagwörtern im Lebenslauf kann der Hausbau sogar unter „Berufsbezogene Interessen“ dargestellt werden. In einem solchen Fall können die Tätigkeiten auch ruhig mit Stichpunkten erläutert werden, insbesondere, wenn innovative Ideen oder Bauweisen bei dem Hausbauprojekt eine Rolle gespielt haben.
Grundsätzlich lohnt es sich, die Renovierung oder den Hausbau im Lebenslauf zu erwähnen, um die im Lebenslauf entstandene Lücke zu erklären. Dies sollte jedoch nur ausführlicher geschehen, wenn der oder die PersonalerIn mit dieser Information tatsächlich etwas anfangen kann und sie wichtig für die zu besetzende Position ist. Ansonsten reicht ein einzeiliger Hinweis auf den Hausbau oder die Renovierung (Quelle: www.stepstone.de).