Eine gute Lage, nette Nachbarn, eine interessante Architektur und natürlich ein günstiger Preis - welche Kriterien überzeugen die Deutschen beim Immobilienkauf und worauf kommt es wirklich an?
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Gute Lage finden
Die Lage ist bei der Wahl einer Immobilie mitentscheidend. Denn davon hängt nicht nur die Wohnqualität ab, sondern auch die Wertentwicklung in den kommenden Jahren. Doch wie finden Immobilienkäufer die perfekte Nachbarschaft? Auf folgende Aspekte gilt es zu achten:
Infrastruktur: Wie sieht die Anbindung an den Nahverkehr, Parkplätze, Geschäfte, Schulen und Kindergärten aus? Sind sie zu Fuß erreichbar?
Lärm: Stören Bahngleise, große Straßen oder die Industrie die Entspannung im heimischen Garten?
Nachbarschaft: Welchen Eindruck machen die Nachbarn?
Umgebung: Liegt das Grundstück in einem Geschäfts- oder Wohngebiet?
Ausrichtung: Wann scheint die Sonne in welchem Zimmer? In welche Richtung zeigen die Fenster und wie ist die Nord-Süd-Ausrichtung des Gebäudes?
In puncto Werterhalt sowie Wertsteigerung sind städtische Lagen fast immer besser als ländliche Gegenden. Entscheidend für die Wertentwicklung einer Immobilie ist die Entwicklung der Stadt. Ist ein negativer Strukturwandel zu sehen, wertet dies den Wert des Gebäudes ab. Auf der anderen Seite treibt eine blühende Industrie den Wert nach oben.
Die Finanzierung
Wer sicher Immobilien kaufen will, der muss die Finanzierung äußerst aufmerksam planen. Hypotheken- und Förderdarlehen oder doch der Bausparvertrag? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Anbieter, mit denen die Immobilie finanziert werden kann. Das Angebot ist groß und unübersichtlich. Da es bei der Immobilienfinanzierung um große Summen Geld geht, ist der Markt hart umkämpft. Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass die Anbieter ähnlich aufgebaute Produkte anbieten. Bei den Anbietern handelt es sich hauptsächlich um Sparkassen, Versicherungsgesellschaften und Hypothekenbanken. Makler können beim dem Geschäft zwar helfen, sie verlangen oftmals üppige Provisionen - doch dieser Weg kann sich lohnen. Die Vermittler bieten nicht nur eine großzügige Auswahl, sondern auch bessere Konditionen als die Hausbank.
Neben den gewerblichen Anbietern kann auch der Staat als Kreditgeber genutzt werden. Ein Überblick über die öffentlichen Förderkredite und staatlichen Zuschüsse lohnt sich definitiv.
Bausparen ist nach wie vor die beliebteste Finanzierung für Immobilien. Das Prinzip ist simpel: Erst wird gezielt angespart, später wird mit dem Geld die Immobilie finanziert. Der Vertrag besteht dementsprechend aus zwei Teilen: Dem Sparplan und dem anschließenden Darlehen. Der Zinssatz für das Darlehen wird bei Vertragsabschluss festgelegt. Das Guthaben wird allerdings in der Sparphase geringer verzinst als bei anderen Banksparplänen.