Nachhaltigkeit durch energieeffiziente Haushaltsgeräte
Die täglich genutzten Haushaltsgeräte in der Küche dienen vor allem dazu, den Menschen das Leben zu erleichtern. Ob der Herd mit Backofen, die Mikrowelle, der Kühlschrank mit Gefrierfach, der Geschirrspüler, der Wasserkocher oder die Kaffeemaschine – all diese Geräte werden täglich einmal oder mehrmals bedient oder sogar durchgängig in Betrieb gehalten. Um die verbrauchte Strommenge nachhaltig zu begrenzen, empfiehlt es sich – sowohl zum Schutz der Umwelt als auch zur Schonung des eigenen Geldbeutels – energieeffiziente Haushaltsgeräte zu kaufen.
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Hinsichtlich des Energieverbrauchs findet man beispielsweise die besten Kühlschränke durch Beachtung der Energieeffizienzklasse A, welche seit 2003 zusätzlich durch eine Kennzeichnung mit + und ++ sowie seit 2011 mit +++ erweitert wird. Wer seine Küche beziehungsweise seinen gesamten Wohnraum energiebewusst gestaltet, trägt wesentlich zur Senkung des Gesamtenergiehaushaltes bei, denn der Verbrauch von Energie in den privaten Haushalten in Deutschland im Zeitraum von 1990-2010 bewegte sich zwischen 25 und 29,9% des Endenergieverbrauchs und bildet damit fast ein Drittel der insgesamt verbrauchten Energie.
Erfolge des Energiebewusstseins
Die Energiegewinnung und der Energieverbrauch bilden zwei wesentliche Aspekte in der aktuellen Debatte über Ressourcenknappheit und erneuerbare Energieformen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht dazu regelmäßig Daten und Statistiken auf deren Grundlage sich Zukunftsprognosen ableiten lassen. In diesem Zusammenhang wird mehrfach erwähnt, dass der Energieverbrauch seit Beginn der 1990er Jahre trotz des steten Wirtschaftswachstums nicht wesentlich angestiegen ist und dass diese positive Entwicklung auf den technologischen Fortschritt und die dadurch entstehende effizientere Energieverwertung sowohl in der Industrie als auch in den privaten Haushalten zurückzuführen sei.
Neben dem technologischen Know-How steht bei der Energieeffizienz auch ein anderer Aspekt im Mittelpunkt: der Verbraucher selbst. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung vom Leben und einen anderen Geschmack. Darum bildet die individuelle Anpassung eines Haushaltsgerätes oder Einrichtungsgegenstandes an dessen Nutzer einen Hauptbestandteil bei der Wohnraumgestaltung. Ergonomische Kücheneinrichtungen ergänzt durch zeitlose, schnörkellose Armarturen liegen derzeit voll im Trend. Diese Einrichtungen sind an den gesellschaftlich-sozialen Wandel angepasst, da sie die Küche nicht mehr als reinen Arbeitsplatz für die Essenszubereitung sondern als einen geselligen Koch-, Ess- und Wohnbereich verstehen, in dem man als Familienmitglied, als Besucher oder als Gastgeber jederzeit seinen Platz finden kann. Ein freistehender Herd oder flexible, platzsparende Küchenauszüge ermöglichen es, viele Menschen in der Küche zusammenzubringen, ohne dass die Funktionalität des Raumes eingeschränkt wird. Dieser Raumgewinn kombiniert mit energiesparenden Geräten bildet die Grundlage für eine nachhaltige Wohnkultur.