Versorgungsleitungen
im Haus: Hartlöten, Weichlöten oder Kleben?
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Nur Rohrleitungen der Heizungs anlage dürfen
noch durch Hartlöten verbunden werden.
Foto : Archiv
Rohrverbindungen durch Hartlöten
Auch hier gilt, wie beim Weichlöten: Grundvoraussetzung
für eine dauerhafte und feste Lötverbindung ist die gute Vorbereitung
der Lötstelle. Die Brennerflamme
sollte so eingestellt werden, dass der innere, weiße Flammenkegel
etwa 8-10 mm lang ist und die Flamme ruhig brennt.
Der Flammenmantel
ragt in der Regel um das 10- bis 15fache über diesen weißen
Kegel hinaus. Ein zu langer weißer
Kegel deutet auf zuviel Sauerstoff hin, was zur Folge hat,
dass das Lotgut schmilzt.
Die Rohrenden werden
mit einem Rohrschneider positionsgenau
geschnitten, entgratet und mit einer Muffe versehen. Mit der Flamme werden
die zu verbindenden Rohrenden und die Muffe solange erwärmt,
bis sie leicht glühen. Wichtig ist die
gleichmäßige Verteilung der Wärme.
Der Brenner sollte deshalb immer langsam um das Material herum
geführt werden. Dann wird das Hartlot
in Stangenform (nach DIN 8513 - Bezeichnung L-Ag2P
oder L-CuP6) direkt an die Lötstelle gehalten und erwärmt,
bis es aufschmilzt. Infolge der im Rohr entstandenen Kapillarwirkung
wird das Hartlot in die Verbindungsstelle gezogen.