Warmwasserversorgung
Ob zentrale oder dezentrale Warmwasserversorgung,
hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Manchmal sind kleine
Unterflur-Warmwasserbereiter (z.B. im Gästebad) günstiger
als endlos lange Leitungen.
Es gibt drei Möglichkeiten: Zentrale Warmwasserbereitung
im Haus über eine Heizungsanlage mittels Kessel.
Solaranlagen und Wärmepumpen werden bereits integriert
und liefern über Wärmetauscher Warmwasser.
Vom Verteilerkasten wird das Rohr-im-Rohr-System
über den Fußboden zu den Entnahmestellen
Foto: GS-Wärmesysteme
Dezentrale Heißwasserbereiter werden
direkt an den Verbrauchsstellen (Bad, Küche usw.) installiert,
lange Leitungsführungen werden vermieden. In der Regel sind
dies Unterflur-Elektrogeräte. Zentrale Wasserversorgung,
in einer Wohnung, in der Regel mittels Durchlauferhitzer.
Direkt an der Hauptentnahmestelle installiert, bietet er Unabhängigkeit.
Sehr oft werden mit diesen Geräten Heizung (mit Boiler) und
Warmwasserversorgung kombiniert.
Gasbrennwerttherme mit Warmwasserspeicher
Foto: Wolf
Weitere Möglichkeiten sind: Gruppenversorgung
(jeweils in Küche und Bad) sowie Nachtstrom-Warmwasserspeicher.
Folgende Temperaturen gelten
zur Versorgung als ausreichend: Küche, Waschbecken und Bidet
38 ° C, Dusche und Badewanne 40 ° C.