Regenwassernutzungsanlagen
Grünes Licht für Haus und Garten
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Gartenbewässerung
Wenn das Regenwasser nur zur Gartenbewässerung benutzt wird,
benötigt man: eine Regentonne, einen großen Speiskübel oder
ein Sammelbecken in Form eines Betonrings. Der Behälter wird
direkt neben ein Fallrohr der Regenrinne plaziert, das der
Bauherr mit einer von Hand zu bedienenden Regenklappe
- im Fachhandel erhältlich - versieht. Alternativ empfiehlt
sich der Einbau einer Zisterne
im Erdreich. Hergestellt aus Beton oder Kunststoff, kann sie
entweder mit einer Handschwengelpumpe oder einer automatischen
Pumpe bedient werden. Auch ein Teich
bietet sich zur Gartenbewässerung an. Abgestimmt auf die Gestaltung
der Außenanlage, fängt er das über die Dachrinne abgeleitete
Regenwasser auf und gibt es bei Gebrauch über eine elektrische
Pumpe wieder ab.
Komplett ausgestattete Regenwas- sernutzungsanlagen
können beim Neubau sowie als Nachrüstsatz effizient Brauchwasser
sparen.
Foto : Rotex
Regenwasser-Nutzungsanlage
Grafik: Zapf
Investitionen,
die sich lohnen
Für eine Regenwasser- nutzungsanlage in einer einfachen
Ausführung sind folgende Investitionen zu veranschlagen:
Filter
400,- €
Tank
1.150,- €
Hauswasserwerk
550,-€
Zubehör
und Einbau
200,- €
alle Preisangaben ohne Gewähr
Der Bauherr hat also mit Ausgaben von insgesamt
rund 2.300 € zu rechnen.
Hinzu kommen die laufenden Betriebskosten wie Strom, etwa
10 Mark, und Wartung in Höhe von 100 €. Den Investitions-
und Betriebskosten steht die Gebühreneinsparung
von Trinkwasser und Abwasser gegenüber.
Geht man von einer durchschnittlichen Niederschlagshöhe von
800 Millimetern aus, wie in den meisten Regionen Deutschlands,
und einer Dachfläche von 120 Quadratmetern, hat man die Möglichkeit,
im Jahr rund 86.500 Liter Trinkwasser, also etwa 87 Kubikmeter
Wasser zu sammeln. Legt man die durchschnittlichen Gebühren
für Trinkwasser und Abwaser zu grunde, ergibt sich eine Einsparung
von etwa 120 € bei den Trinkwassergebühren und 250 €
bei den Abwassergebühren.