Regenwassernutzungsanlagen
Grünes Licht für Haus und Garten
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Gartenbewässerung
Wenn das Regenwasser nur zur Gartenbewässerung benutzt wird, benötigt man: eine Regentonne, einen großen Speiskübel oder ein Sammelbecken in Form eines Betonrings.
kaestchenor.gif (85 Byte) Der Behälter wird direkt neben ein Fallrohr der Regenrinne plaziert, das der Bauherr mit einer von Hand zu bedienenden Regenklappe - im Fachhandel erhältlich - versieht.
kaestchenor.gif (85 Byte) Alternativ empfiehlt sich der Einbau einer Zisterne im Erdreich. Hergestellt aus Beton oder Kunststoff, kann sie entweder mit einer Handschwengelpumpe oder einer automatischen Pumpe bedient werden.
kaestchenor.gif (85 Byte) Auch ein Teich bietet sich zur Gartenbewässerung an. Abgestimmt auf die Gestaltung der Außenanlage, fängt er das über die Dachrinne abgeleitete Regenwasser auf und gibt es bei Gebrauch über eine elektrische Pumpe wieder ab.
 
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Komplett ausgestattete Regenwas- sernutzungsanlagen können beim Neubau sowie als Nachrüstsatz effizient Brauchwasser sparen.
Foto : Rotex
     

Regenwasser-Nutzungsanlage
Grafik: Zapf
www.bauen.com Investitionen, die sich lohnen
Für eine Regenwasser- nutzungsanlage in einer einfachen Ausführung sind folgende Investitionen zu veranschlagen:
 
www.bauen.com Filter 400,- €
www.bauen.com Tank 1.150,- €
www.bauen.com Hauswasserwerk 550,-€
www.bauen.com Zubehör und Einbau 200,- €
alle Preisangaben ohne Gewähr  
Der Bauherr hat also mit Ausgaben von insgesamt rund 2.300 € zu rechnen. Hinzu kommen die laufenden Betriebskosten wie Strom, etwa 10 Mark, und Wartung in Höhe von 100 €. Den Investitions- und Betriebskosten steht die Gebühreneinsparung von Trinkwasser und Abwasser gegenüber.
Geht man von einer durchschnittlichen Niederschlagshöhe von 800 Millimetern aus, wie in den meisten Regionen Deutschlands, und einer Dachfläche von 120 Quadratmetern, hat man die Möglichkeit, im Jahr rund 86.500 Liter Trinkwasser, also etwa 87 Kubikmeter Wasser zu sammeln. Legt man die durchschnittlichen Gebühren für Trinkwasser und Abwaser zu grunde, ergibt sich eine Einsparung von etwa 120 € bei den Trinkwassergebühren und 250 € bei den Abwassergebühren.
 
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