Fachberatung
ist empfehlenswert
Die Leistungspalette der verschiedenen Anbieter ist manchmal
unübersichtlich. Denn es werden nicht immer nur Investitions-,
sondern häufig auch Betriebskosten berücksichtigt.
Man sollte
grundsätzlich nur Anlagen mit allgemeiner baugutachtlicher
Zulassung (Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik)
verwenden.
Kleinkläranlagen werden überwiegend in Betonfertigteilen angeliefert
und vor Ort mit wasserfestem Mörtel verbunden
Foto: Rhebau
Empfehlenswert
sind einfache, ausgereifte Verfahren,
die wenig störanfällig sind. Billigangebote
basieren häufig auf Primitivverfahren, es drohen Verstopfungen
oder unzureichender Abbau von Schadstoffen. Der Betreiber
einer Hauskläranlage ist grundsätzlich auch verantwortlich dafür,
wenn Anlagemängel Umweltschäden verursachen.
Wesentliche Punkte für die Konzeptionierung
sind: betriebsgerechte,
auf den Einzelfall zugeschnittene Anlagen hohes
Maß an Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit Anpassungsmöglichkeit
der Anlage an Erweiterungen Wartungsfreundlichkeit
Überlegenswert ist immer, ob sich mehrere
Nachbarn zusammenschließen und eine gemeinsame
Kläranlage errichten. In einem solchen Fall verringern
sich die Pro-Kopf-Kosten erheblich, außerdem wird Platz eingespart.