Wenn
andere Ferien machen, werden Einbrecher aktiv. So werden auch diesen
Sommer etwa 70.000 deutsche Urlauber bei ihrer Rückkehr eine
böse Überraschung erleben. Elektronische Systeme versprechen
Schutz.
Rund alle zweiundhald Minuten wird in
Deutschland eine Tür geknackt.
Foto: Gira
Wie man sein Haus am besten gegen Langfinger
schützt, ist nicht generell zu sagen. Eine Wohnung im
Erdgeschoss braucht ein anderes
Sicherheitskonzept als eine
Wohnung mit Balkon, ein freistehendes
Haus muss anders geschützt werden als ein Reihenhaus.
Elektronische Sicherheitssysteme
sind eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischen.
Die
Sicherheitssysteme Eine
sichtbar angebrachte Alarmanlage
schreckt Einbrecher ab. Dies haben Befragungen von Tätern ergeben.
Elektronische Sicherheitssysteme beginnen schon mit einfachen Zeitschaltern,
die elektrische Geräte wie Lampen oder Radios aktivieren und
über die Abwesenheit der Bewohner hinwegtäuschen. Komplexe
Anlagen mit mehreren Komponenten sind entweder über
Funk oder durch Leitungen miteinander verbunden. Bei Anlagen, die
an das Stromnetz gekoppelt sind, übernimmt bei dessen Ausfall
eine integrierte Notstromversorgung den Betrieb des Sicherheitssystems.
Funkanlagen
lassen sich ohne Schmutz und Lärm installieren und können
bei einem Umzug einfach mitgenommen werden. Die Systeme sind erweiterbar.
Der Bauherr kann mit der Außenhautsicherung anfangen und erst
später die Innenraum-Überwachung hinzunehmen. Ein
Zwei-Frequenz-Verfahren hat den Vorteil, dass selbst bei
zeitweiliger Störung einer Frequenz die Übertragung gewährleistet
ist. Einige
Funkanlagen benötigen einen Netzanschluss,
andere werden mit Batterien betrieben.