Sicherung der
Fenster und Fenstertüren
Ca. 70% der Einbrüche geschehen durch das Ausheblen von Fenstern
oder Fenstertüren (den geringsten Widerstand leistet dabei
in aller Regel die Verriegelung an der Griffseite) Sichern
Sie Ihre Fenster oder Terrassentüren durch folgende Maßnahmen:
Abschließbare Fenstergriffe bei Terrassentüren
sinnvoll häufig schneiden
die Täter ein Loch in die Scheibe oder durchbohren den Rahmen
und klappen dann nur noch den Hebel herunter
Mechanische Sicherheit beginnt im Kellergeschoß.
Stabile Gitter verhindern ein gewaltsames Eindringen von außen.
Foto: AS Schellenberg
Türgriffe und Schutzgarnituren aus Edelstahl
machen Langfingern das Leben schwer.
Foto: Hoppe
Aufhebelsicherungen werden auf dem Rahmen
und dem Flügel befestigt Einbau von
Stangenschlössern beim Verschließen
führen sie über den Fenstergriff Stangen
nach oben und unten Bei geschlossenem
Fenster greifen diese Stangen in massive Schließbleche auf
dem Rahmen. Von der Stiftung
Warentest (Heft 10/97) wurden diese Stangenschlösser
als "gut" eingestuft.
Einbau
durchwurf- oder durchbruchhemmender Scheiben gibt es jeweils in verschiedenen Widerstandsklassen sie müssen den Vorgaben der DIN V
18054 (Widerstandsklassen EF 0 bis 3) entsprechen.
Sicherheitsfenster erkennt man u.a. an folgenden Merkmalen: Rundum-Pilzkopfverriegelung
mit stabilen Widerlagern Verwindungssteifigkeit
durch verstärkte Rahmenprofile verstärkte Ecklager abschließbarer Fenstergriff Verbund-Sicherheitsverglasung
der Widerstandsklassen A3 bis B3
gemäß DIN 52290 (die Klassen geben an, ob ein Fenster durchwurfhemmend
oder sogar kugelsicher ist) Spezialverklotzung
der Verglasung sowie innenliegende Glashalteleisten