Wir
sprachen mit Michael Lützenkirchen, Geschäftsführer der Wuppertaler
Firma LifeGuard Systeme
Rauchmelder sollten mittig unter der
Decke plaziert werden. Für die
Befestigung genügen zwei Schrauben.
Foto: Jörg Tietje
Unterschätzen
die Deutschen die Gefahr eines Feuers?
Ja, und besonders die Bedrohung durch Rauch, denn die meisten
Menschen sterben bei einem Brand nicht durch die Flammen, sondern
ersticken an den Rauchgasen.
Wie
funktioniert ein Rauchmelder?
Unser Gerät arbeitet nach dem Streulichtprinzip.
Bei einer bestimmten Rauchdichte wird ein akustischer
Alarm ausgelöst.
Müssen
Raucher dann immer zum Rauchen auf den Balkon?
Nein, die moderne Sensortechnik
verhindert Fehlalarme, die durch Zigarettenrauch ausgelöst werden.
Was ist bei der Montage zu
beachten?
Da Rauch zur Decke steigt, sollte der Rauchmelder dort mittig
montiert werden. Ein Stromanschluss, der übrigens im
Brandfall durch Kurzschluss ausfallen könnte, ist nicht erforderlich.
Das Gerät ist batteriebetrieben.
30 Tage bevor die Batterie leer ist, erinnert der Rauchmelder
durch ein Piepen an den rechtzeitigen
Batteriewechsel.
In
welchen Räumen sollten Rauchmelder installiert werden?
Vorzugsweise in Schlaf- und Kinderzimmern.
Ein potenzieller Gefahrenherd ist eigentlich jedes Zimmer,
in dem ein Elektrogerät steht.
Ein Kurzschluß im Radiowecker kann genauso verhängnisvolle
Folgen haben wie ein Implodieren des
Fernsehers. In Küche und Bad ist von einer Installation
abzuraten, da es dort durch Koch-
und Wasserdämpfe zu einem Fehlalarm kommen kann.
Können
die Geräte untereinander verbunden werden?
Ja, unsere Rauchmelder lassen sich mit
einfachem Klingeldraht vernetzen, so dass auch ein
Kellerbrand von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet
wird. Auch die Koppelung mit einem Wärme-
und Gasmelder ist möglich. Unser geschultes
Personal entwickelt gemeinsam mit dem Interessenten
ein individuelles Sicherheitskonzept.
Auf Wunsch verkaufen wir unsere Produkte nicht nur, sondern
montieren und warten auch.