In Deutschland sterben pro Jahr mehr als 600
Menschen durch Feuer, über 5.000 erleiden schwere Verletzungen. Im
Ernstfall zählen Sekunden. Rauchmelder bringen die nötige Zeit, um
zu fliehen oder den Brandherd bekämpfen zu können.
Rauchmelder
Wer im Schlaf von einem Feuer überrascht wird, hat kaum eine
Chance. Der giftige Brandrauch
betäubt das Opfer und führt zum Tod durch Ersticken. Selbst
kleine Brandherde können durch ihre Rauchentwicklung zur großen
Gefahr werden, denn vor allem Kunststoff, in Möbeln
und Gebrauchsgegenständen allgegenwärtig, setzt bei der Verbrennung
toxische Gase frei.
Anders als in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien
und einem Großteil Skandinaviens ist die Installation
von Rauchmeldern in Deutschland bislang freiwillig.
Überall dort, wo die Geräte vorgeschrieben sind, ist die Zahl
der Brandopfer deutlich zurückgegangen.
So hat sich in den USA die Zahl der Todesopfer seitdem um
fast die Hälfte reduziert.
Aufbau eines Rauchmelders
Rauchmelder werden mit Batterie betrieben
und sind von jedem Heimwerker mit zwei Schrauben einfach
anzubringen. Durch eine fotooptische Messung wird mittels einer Lichtzelle
die Konzentration der Rauchpartikel
in der Luft gemessen. Bei Erreichen einer bestimmten Rauchdichte ertönt ein mind.
85 dBA lauter
Alarmton, der auch durch geschlossene Türen zu hören
ist. Das Geräte trägt das GS-Zeichen
(GS = geprüfte Sicherheit) tragen
und verfügt über einen Testknopf zum
Prüfen des Alarmtons.