Die medizinischen Geheimnisse des schweißtreibenden Saunavergnügens - Hätten Sie`s gewusst? Zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen besitzt jeder Mensch. Ihr Auftrag lautet, den Körper abzukühlen, wenn er durch innere oder äußere Einflüsse großer Wärme ausgesetzt ist. Das ist für unsere Stoffwechselvorgänge lebenswichtig.
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Schwitzen ist gesund - Die medizinischen Geheimnisse des schweißtreibenden Saunavergnügens - Gütegemeinschaft Saunabau e.V.
Doch das Schwitzen reduziert sich nicht nur auf einen reinen Schutzprozess des Körpers, wie inzwischen mehr als 16 Mio. Saunagänger in Deutschland zu schätzen wissen: Der regelmäßige Gang in die heiße Wellnessoase sorgt für eine Vielzahl positiver Vorgänge in unserem Körper. Manche dieser Wirkungen überraschen wahrscheinlich auch den routinierten Saunafan.
Schwitzen als Gesundheitsprophylaxe
Das Saunabaden selbst führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße verbunden mit einer vermehrten Produktion von Interferon, einem immunstimulierenden Protein. Im Blut bekämpft dieses Protein Viren und Bakterien und wird durch die erfolgte Stoffwechselsteigerung im Organismus gefördert. Beim empfohlenen Abkühlen nach dem Schwitzen verbessert sich der Sauerstoffgehalt im Blut und die Blutgefäße verengen sich wieder. Dadurch wird der Abtransport von Ablagerungsstoffen begünstigt und die Infektionsabwehr nachhaltig gesteigert. Ein Tübinger Forscherteam hat sogar herausgefunden, dass die Schweißdrüsenzellen des Menschen ein natürliches Antibiotikum produzieren.