Unterschieden wird zwischen Strahlungs- und
Konvektionswärme.
Die Strahlungswärme, die vom
Menschen als sehr angenehm empfunden wird, liegt beispielsweise
bei einem Speicherofen in Abhängigkeit von der Größe der Feuertür
zwischen 60 - 80 %, der verbleibende
Rest ist Konvektionswärme.
Im Gegensatz dazu bringt ein Heizkamin
lediglich etwa 20 % Strahlungswärme,
aber nur 80 % der eher problematischen Konvektionswärme, die
durch die höhere Luftumwälzung Staub und Bakterien aufwirbelt.
Der Anteil der Strahlungswärme
hängt also in beträchtlichem Maße von der Temperatur der Wärme
abstrahlenden Flächen ab.
Atmosphäre zur Abendstunde. Ein architektonisch
schlichter Ofen mit angrenzender Bank zum Ausruhen und Verweilen.
Foto: Creativ-Ofenbau GmbH
Strahlungswärme: Findet statt zwischen Körpern, die unterschiedliche
Temperaturen aufweisen und sich nicht berühren. Dabei überträgt der heißere Körper seine Wärme an den
kälteren. Das Besondere hierbei: Die
Luft zwischen den Körpern wird nicht erwärmt.
Konvektionswärme: Die Wärmeübertragung findet zwischen zwei Körpern,
die sich nicht berühren, durch bewegte
Luft statt. Eine Heizung, die nach diesem Prinzip arbeitet, erwärmt
also hauptsächlich die Luft und gibt kaum
Strahlung ab.