Bauliche
Anlagen
Die Photovoltaik-Anlagen mit den geringsten Investitionskosten
und dem höchsten Nutzungsgrad sind netzgekoppelte
Anlagen im Parallelbetrieb. Sie speisen den erzeugten
Strom direkt in die Wechselspannung
des Hauses (ohne Batteriebetrieb) ein. Der erzeugte Strom (Gleichstrom)
wird in einem Wechselrichter in den notwendigen 50-Herz-Volt-Wechselstrom
umgewandelt. Benötigt werden: Solarzellenmodule, Gleichrichter
sowie Regeleinrichtungen und Stromzähler.
Befestigungssysteme sind mittlerweile
für alle Solarmodultypen und Dachdeckungen lieferbar.
Foto: Wagner & Co.
Baugenehmigung
und Förderung Photovoltaikmodule
können inzwischen sehr gut als architektonisches
Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Neben Glasfassaden
bieten sich auch hochpolierte Natur- oder Kunststeinelemente
an. Die Notwendigkeit einer Baugenehmigung ist in den Bundesländern
unterschiedlich geregelt - ebenso die Art und Weise sowie die
Höhe der Förderung. Förderprogramme
für erneuerbare Energien finden sich in allen Bundesländern.
Die Förderhöhe, oft in Form eines Investitions- kostenzuschusses,
kann bis zu 70% betragen.