Durch Einstrahlung wird in einem Absorber eine spezielle Wärmeträgerflüssigkeit
erhitzt.
Foto: Siemens
Die
Funktionsweise der Solaranlagen
Immer mehr Menschen entscheiden sich für
die umweltschonende Art der Brauchwassererwärmung durch die
Installation von Solarkollektoren.
Foto: Viessmann>
Zur Zeit zieren rund
1,7 Millionen m² Solaranlagen die bundesdeutsche Dachlandschaft,
und es werden immer mehr. Wovon auch der Verbraucher profitiert:
Die Preise für Solaranlagen sind in den vergangenen zwei Jahren
über 20% gefallen.
Man unterscheidet zwischen: Solarthermie - Nutzung von Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung
Photovoltaik - Stromerzeugung durch Solarzellen
Die
Solarthermie
Die Sonneneinstrahlung wird in der Kollektortechnik
zur direkten Erzeugung von Wärme genutzt. Funktionsweise der Solaranlagen:
Folgendes Prinzip liegt meist zugrunde: ein Sammelbehälter (Kollektor)
wandelt die aufgefangene Sonnenstrahlung in Wärme um.
Eine eigene Solarstromversorgung liefert ihre Energie direkt
an den Verbraucher.
Foto: Siemens
Die Strahlung gelangt durch eine transparente Fläche in den
Kollektorkörper und trifft auf den sogenannten Absorber,
der sich dabei erwärmt. Der Absorber gibt die Wärme an ein Rohrsystem weiter, in dem
eine Wärmeleitflüssigkeit zirkuliert.
Diese Flüssigkeit wird durch eine Umwälzpumpe zum Solarspeicher
transportiert (Solarkreislauf), der die Energie aufnimmt und
mittels Wärmetauscher an das
Brauchwasser abgibt. Von dort aus werden dann die
Abnehmer gespeist (Brauchwasserkreislauf).