Solar: Neues Gesetz bringt
Ansturm auf Solaranlagen
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Die Produktion von Solarstrom rechnet sich
auch für Hausbesitzer. Jede ins öffentliche
Netz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom vergüten Energieversorger
mit 99 Pfennig.
Die
Kombinationsmöglichkeit der neuen Solarvergütung mit dem 100.000-Dächer-Solarstrom-Programm,
das Investoren zinsfreie Darlehen für den Bau von Solaranlagen
gewährt, macht die Produktion von Solarstrom auch wirtschaftlich
interessant.
Grundlage ist das am 1. April 2000 von Bundestag
und Bundesrat verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG).
Der Staatshaushalt wird durch die neue Solarstromvergütung
nicht belastet. Finanziert wird sie durch eine Umlage auf den
Strompreis aller Verbraucher. In den nächsten 4 Jahren wird diese
Umlage 0,1 Pf. pro Kilowattstunde nicht überschreiten. Mit dem neuen Gesetz ist zugleich ein deutlicher
Innovationsanreiz für die Branche verbunden. Mit dieser Rationalisierung der Produktion rechnet auch der Gesetzgeber,
weswegen die Vergütung ab 2002 für jeweils neue Anlagen jährlich
um 5 % gesenkt wird.