Rechtzeitig vor dem Winter
Heizungshandwerk bietet kostenlosen Fitness-Test für veraltete
Ölheizungen
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Obendrein arbeiten solche technisch veralteten Kessel meist
unwirtschaftlich. Sie setzen in der Regel nur knapp zwei Drittel
des eingesetzten Brennstoffs in nutzbare Wärme um. Allein bis
zu 18 Prozent Energie gehen bei alten, schlecht isolierten Kesseln
als so genannte Oberflächenverluste verloren. Der Oberflächenverlust
ist daher der wichtigste Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit
einer Heizanlage. Ein deutlicher Hinweis auf zu hohe Oberflächenverluste
ist ein warmer Heizungskeller.
Wer als Besitzer einer mindestens 15 Jahre alten Ölheizung
den Fitness-Test in Anspruch nehmen möchte, braucht nur
einen „Gutschein für die kostenlose Modernisierungsberatung“.
Den gibt’s unter der Hotline des „Infoservice Ölheizung“
0 180 / 1 999 888 (Ortstarif) oder unter www.oelheizung.info.
Hier erfahren Interessenten auch, welche Heizungsbaubetriebe
an ihrem Wohnort den Fitness-Test durchführen, natürlich
zu einem wunschgemäß vereinbarten Termin.
Der Heizungsexperte kontrolliert unter anderem die Brennereinstellung
sowie die Regelungstechnik und prüft, ob Rußablagerungen
auf der Kesselfläche die Heizleistung beeinträchtigen.
So kann er auch klären, ob eine Wartung ausreicht, um sicher
über den nächsten Winter zu kommen, oder ob sich eher
eine Modernisierung, eventuell auch eine Teilsanierung der alten
Ölheizung anbietet.
Eine sofortige Modernisierung noch vor Beginn der Heizsaison
kann vorteilhafter sein, wenn die Effizienz des Heizkessels
heutigem Standard hoffnungslos hinterherhinkt oder wenn aufgrund
gesetzlicher Bestimmungen im Herbst nächsten Jahres ohnehin
eine Heizungserneuerung ansteht. Schließlich kann mit
der neuen Heizanlage gleich im kommenden Winter deutlich Heizöl
gespart werden. Umso eher amortisiert sich die neue Ölheizung.
Auch der Staat unterstützt die Investition in moderne,
sparsame und schadstoffarme Heiztechnik. Beispielsweise mit
zinsgünstigen Darlehen im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms:
Wird ein Standardheizkessel, der vor Juni 1982 eingebaut worden
ist, gegen ein Öl-Brennwertgerät in Kombination mit
einer Solaranlage ausgetauscht, können pro Quadratmeter
Wohnfläche bis zu 80 Euro Kredit in Anspruch genommen werden,
und zwar zu Zinssätzen, die deutlich unter dem Marktniveau
liegen.