Heizung
modernisieren
Mehr Power durch Brennwerttechnik
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Neue Heizung, neuer Schornstein
Besonders in Altbauten ist die Modernisierung
der Heizung auch mit einer Erneuerung des Schornsteins
verbunden. Da die modernen Heizungen die Energie effektiver
nutzten, sind die Abgastemperaturen wesentlich niedriger als
bei alten Heizungen. Statt vorher 300 Grad Celsius können
dies bei Brennwertkesseln 30 Grad sein. Folge: Die Abgase
erreichen auf ihrem Weg nach oben schon im Schornstein den
so genannten Taupunkt, das heißt sie kondensieren und verursachen
Feuchteschäden.
Meistens
wird bei einer Heizungsmodernisierung daher der Querschnitt
des Schornsteins verringert, damit die Abgase mehr Zug
bekommen. Zu diesem Zweck wird zum Beispiel eine neue Rohrsäule
von außen in den Schornstein eingesetzt.
Als Material kommt überwiegend Edelstahl
zum Einsatz (80 Prozent), Keramik macht
etwas mehr als 10 Prozent aus, den Rest teilen sich verschiedene
Werkstoffe wie Glas oder Kunststoff.
Eine Verengung des Schornstein-Querschnitts lässt sich
problemlos durchführen.
Foto: Schiedel
Wer Kosten sparen will, kann sein neues Heizgerät vielleicht
unter dem Dach installieren. Die Abgase werden dann durch ein
Rohr über das Dach nach draußen geleitet. Ein Umbau des Schornsteins
ist dann nicht nötig.