Angenehme Wärmeverteilung ohne fußkalte
Zonen.
Foto: Polytherm
Für
Altbauten ideal: Der Klimaboden
Bei einer Altbausanierung kann eine konventionelle Fußbodenheizung
mit im Estrich verlegten Rohren meist nicht verwendet werden:
Holzbalkendecken können oft das Gewicht
der Dämmplatten und des Estrichs nicht tragen. Die Räume
werden durch die verlegte Fußbodenheizung niedriger.
Auch ein Badheizkörper, der Handtuchhalter
und Wärmespender zugleich ist, kann mit Wärme aus dem Fußboden
versorgt werden.
Foto: Cuprotherm
Eine gute Lösung sind
Klimaböden, die trocken, also
ohne eine Estrichschicht, verlegt werden können: Kunststoffplattenelemente,
die von Heizwasser durchflossen und miteinander verbunden sind je nach Hersteller zwischen einem halben
und zwei Zentimetern stark sind meist nicht diffusionsdicht und erfordern deshalb einen
besonderen Korrosionsschutz
Korrosionsschutz:
Durch das sauerstoffreiche Wasser in den Kunststoffrohren bildet
sich an Stahlteilen der Heizungsanlage ein Eisenoxidschlamm,
der auf Dauer zu Störungen führen kann. Durch chemische Wasserzusätze
kann dies verhindert werden. Alternativ kann auch der Fußbodenheizkreis über einen Wärmetauscher
vom übrigen Heizungssystem abgekoppelt
werden. Vorteile:
der Klimaböden: sehr geringe Bauhöhe des Systems und
die schnelle Regelbarkeit. Nachteile:
hoher Preis und hohe Zahl der Anschlußstellen