Kohle, Holz oder Sonne:
Energieträger im Vergleich
Anzeige
Vor der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage
sollte sich der Bauherr über die unterschiedlichen Gerätetypen informieren.
Wichtig ist auch die Wahl des Brennstoffs: fossil, fest, flüssig oder
gasförmig.
Erdöl
35% aller deutschen Haushalte nutzen z.Z.
Heizöl. Vorteile von Erdöl: erprobte und auf dem Markt erhältliche Heizungstechnik (breite
Auswahl an Geräten, ein weites Servicenetz) Energieausnutzungsgrad:
ca. 90 % Nachteile: Schadstoffentwicklung beim Verbrennen (CO²-Emission: 0,26 kg
pro Kilowattstunde Brennstoffeinsatz) das Erdölvorkommen reicht noch für die nächsten 300 Jahre Der Heizölverbrauch in Deutschland soll bis zum Jahr 2005 um
ein Viertel reduziert werden Ein Lagerplatz für Erdöl ist notwendig
Foto: Wodtke
Erdgas Vorteile von
Erdgas: bewährte Technik kein Lagerplatz (Ersparnis von Raum und Geld) Umweltfreundlichkeit
(CO²-Emission: 0,20 kg pro Kilowattstunde Brennstoffeinsatz;
nur geringe Mengen Schwefel: CO² wird kaum emittiert spezifischen Heizwert schwankt zwischen 9,94 und 11,04 Kilowattstunden
pro Kubikmeter (je nach Ursprungsgebiet variiert jedoch die
Zusammensetzung des Gases)
Kosten der
Erdgasheizungsanlage:
für die gesamte Erdgasheizungsanlage rund 12.000 - 15.000
€ bei einer zu beheizenden Wohnfläche von 150 m²