Kohle, Holz oder Sonne:
Energieträger im Vergleich
Anzeige
Foto: Archiv
Fossile Brennstoffe
Unter dem fossilen Brennstoff Kohle wird
im allgemeinen Braunkohle, Steinkohle und Koks verstanden.
Kohle
wird hauptsächlich zur Stromerzeugung
in Kraftwerken benutzt. In
privaten Haushalten wird Kohle als Energieträger
für die Übergangszeiten (Festbrennstoffkessel, an die
Zentralheizung angeschlossen) oder für Kachelöfen
verwendet.
Vorteile von
fossilen Brennstoffen: in modernen Kachelöfen sind alle Festbrennstoffe wie Holz,
Braunkohle- und Steinkohlebriketts oder Koks verfeuerbar Nachteile von fossilen
Brennstoffen: schlechterer Heizwert im Vergleich zu den anderen Energieträgern
die entstehenden Abgase enthalten oft hohe Kohlendioxidkonzentrationen
Braunkohle wird in der Regel zu Briketts gepresst Anwendung: vor allem für Einzelraumöfen spezifischer Heizwert: 5,6 Kilowattstunden pro kg Kohle
Anwendung: besonders für Ofenheizungen geeignet spezifischer Heizwert: 9,1 Kilowattstunden pro kg
Koks entsteht durch Entgasung von Steinkohle spezifischer Heizwert: 8,0 Kilowattstunden pro kg Vorteile verbrennt rauch- und rußfrei (zerfällt im Feuer, backt nicht
zusammen) eignet sich gut für den Dauerbrand in Heizkesseln (gleichmäßiger,
regelbarer Abbrand) kann auch für Einzelöfen mit thermostatischer Verbrennungsregelung
verwendet werden