Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und wächst vor der Haustür – wer sich für diesen Brennstoff entscheidet, stärkt die heimische Wirtschaft und trägt seinen Teil zur Entschärfung des Klimaproblems bei.
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Foto: Nunnauuni
Darüber hinaus senkt er auf lange Sicht die Betriebskosten seines Hauses, denn Erdöl und Erdgas werden nicht so „billig“ bleiben. Anders als Erdöl oder Erdgas setzt Holz bei der Verbrennung nur die Menge des Klimakillers Kohlendioxid frei, die es im Zuge der Verrottung sowieso abgeben würde. „CO2-neutral“ nennt das die Wissenschaft. Unter optimalen Bedingungen bleiben am Ende neben dem Kohlendioxid und Spuren von Stickoxiden lediglich Wasserdampf und Asche zurück – sowie die Wärme.
Mal mehr, mal weniger effektiv Stand der Technik sind Feuerungsanlagen, die nichts dem Zufall überlassen. Holzund Luftzufuhr werden elektronisch geregelt, die Qualität der Verbrennung wird mittels einer Lambda-Sonde (sie misst den Sauerstoffgehalt der Abgase) überprüft. Ruß, der die Wärmeübergabe im Gerät blockiert, entsteht kaum noch. Entsprechend hat sich der Wirkungsgrad verbessert, das heißt die Umwandlung der im Holz enthaltenen Energie in Nutzwärme.
Grafik: Mall
Von „Wirkungsgrad“ und Effektivität kann man natürlich beim offenen Kamin nicht ernsthaft sprechen. 10 bis 30 Prozent bringt er, der Rest sind Knistern und Romantik. Dauerbetrieb ist ohnehin verboten. Besser macht es der Kaminofen: bis zu 75 Prozent Nutzwärme fallen ab. Hinter Glas bleiben die Flammen ein Fest für die Augen. Kaminöfen sind relativ kompakt und können als Einzelraumheizung dienen. Sie heizen schnell hoch, speichern die Wärme jedoch nicht sehr lange. Gefüttert erden sie mit Stückholz oder mit Pellets, aus Holzmehl gepressten Stäbchen.