Wärme
aus der Umwelt - Wärmepumpen Dieser Ansatz erscheint ökologisch
sinnvoll. Die Umsetzung dürfte ein ums andere
Mal an den vorgegebenen Bedingungen und insbesondere an den
Kosten scheitern.
Bei der Wärmegewinnung aus der unmittelbaren
Umwelt wird mittels einer elektrisch
betriebenen Pumpe der Umgebung Wärme entzogen.
Wärmepumpen bedienen sich dort, wo
Wärme über lange Zeiträume hinweg gespeichert
ist: im Grundwasser, im Erdreich oder in der Luft. Die Einrichtung: abhängig von der Umgebungstemperatur
und ihrer Verfügbarkeit. Um Erdwärme nutzen
zu können, benötigt man eine Fläche, die 0,8
bis 1,5 mal so groß ist wie die Wohnfläche, oder
man muss sehr tief bohren.
Niedertemperatur-Stahlheizkessel
mit Flammenumkehrsystem und heißer Brennkammer
Foto: Wolf
Heizen
mit der Sonne Das
Heizen mit Solarenergie wird ja auch entsprechend durch den
Staat gefördert: Exemplarisch angeführt sei hier nur
das 100.000-Dächer-Solarstrom-Programm. Unangenehme
Schadstoffe werden durch die Anwendung der Solartechnik auch
nicht produziert.
Kosten:
Die Anschaffung einer Solaranlage zur Versorgung eines Durchschnittshaushaltes
kostet etwa 4.000 bis 6.000 €.
Eine
solche Anlage mit einer Spitzenleistung von einem kW braucht
für die Solarzellen etwa 10 m²
Dachfläche. Eine
ideale Ergänzung ist eine solarthermische Anlage für
die Wärme- und Warmwasserversorgung.
Schon
rund 5 m² Kollektorfläche reichen aus, um übers
Jahr über die Hälfte des Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses
zu decken.
Das Solarsystem nutzt Sonnenenergie zur Unterstützung der Hausheizung.
Grafik: Elco Klöckner