Installation
von Leerrohren im Rohbau
Bevor die Rohbauphase beginnt, sollte der Selbstbauer mit dem
Elektrofachmann abstimmen, wo welche und wie viele Steckdosen
und Schalter installiert werden.
Die Leitungsführung wird dann in einen Verlegungsplan
eingezeichnet.
Installationsrohre werden in die zu betonierende Decke eingelegt.
Die Rohre werden später unterhalb der Decke abgeschnitten und
mit Mantelleitungen versehen.
Bei einer kompletten Leerrohrinstallation werden sie einfach
zur Abzweig- bzw. Gerätedose weitergeführt.
Frühzeitige Vorbereitung
Empfehlung: Zeichnen Sie die Rohrverläufe mit Vermaßung in die
Baupläne und besorgen Sie sich rechtzeitig genügend betonfestes
Installationsrohr.
Beginn
der Installation: wenn der Bauunternehmer die Decke zum
Betonieren vorbereitet hat.
Hilfreich für die spätere Installation ist es, schon während
der Rohbauphase größere Mauerschlitze,
z.B. für die Hauptleitung, oder die Nischen für Verteiler und
Zählerschrank auszusparen.
Empfohlene Höhen für Elektroinstallationsauslässe:
Festanschlüsse für Geräte 20 cm mittig ab Oberkante Fußboden
Steckdosen für Geräte 30 cm mittig ab Oberkante Fußboden
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Die Elektroinstallation beginnt bereits in der Rohbauphase mit
dem Verlegen von Leerrohr auf der Deckenschalung.
Foto: Hägele

Ein Meißelaufsatz für Schlitze zur Elektroinstallation in massiven
Wänden kann die Arbeit erleichtern.
Foto: Kress

Installationszonen
für elektrische Leitungen in Wohnräumen.
Grafik: pro kreativ |