Komfort in Haus und Wohnung, das intelligente Haus, Elektrobausätze, Elektrosmog, Strom, Bus-Systeme, Funktechnik, Kabel, Fernsehen und Rundfunk via Satellit
Nüchtern betrachtet handelt es sich lediglich um technische Wellen und Felder, die uns umgeben, seitdem es Elektrizität für alle gibt. Doch nüchtern und sachlich verläuft die Diskussion über „Elektrosmog” selten. Wissenschaftler warnen einerseits vor Panikmache, plädieren andererseits für das Vorsorgeprinzip, das Häuslebauer leicht umsetzen können.
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Foto: Roto Frank
Der Begriff „Elektrosmog” umfasst viel mehr als nur die Strahlung von Sende- und Mobilfunkanlagen. Wo Leitungen und Geräte unter Spannung stehen, baut sich ein elektrisches Feld auf. Sobald Strom verbraucht wird, kommt ein magnetisches Feld hinzu. Beide werden mit zunehmendem Abstand von der Quelle rapide schwächer. Da unser Netz 50-Hertz-Wechselstrom führt (50-mal pro Sekunde wechselt die Fließrichtung), hat man es in und ums Haus mit Wechselfeldern zu tun. Ab einer Frequenz von 20.000 bis 30.000 Hertz verschmelzen elektrisches und magnetisches Feld zur elektromagnetischen Welle, die sich mit Lichtgeschwindigkeit im Raum ausbreitet.
Hinweise auf Gefährdungen
Foto: Bauder
Hochfrequente Wellen, wie sie von Mikrowellenherden, drahtlosen Haustelefonen (besonders denen nach DECT-Standard), Radio- und Fernsehsendern, Mobilfunkmasten und Handys ausgehen, haben eine thermische Wirkung, das heißt, sie erwärmen das Körpergewebe; in der Medizin wird dieser Effekt gezielt zur Wärmetherapie eingesetzt (Diathermie).