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Bei Niedrigenergiehäusern unverzichtbar: Wärmedämmung im Keller nicht vergessen!
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Keller sind ein unverzichtbares Stück Lebensqualität. Um das unterirdische Freizeitreich unbeschränkt nutzen zu können, sollten Kelleraußenwände und die Kellersohle jedoch effektiv wärmegedämmt sein.

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Beheizte Keller müssen wärmegedämmt sein, verlangt die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV). Das spart nicht nur Heizenergie. Die höheren Oberflächentemperaturen der Wände und Kellersohle sorgen zusätzlich für Behaglichkeit und verhindern Schwitzwasser. Auf die Dämmung der Kelleraußenwände und -böden zu verzichten, kann fatale Folgen haben, denn: Wie auf einem kalten Glas kann sich auch auf kalten Bauteilen die Luftfeuchtigkeit niederschlagen. Schimmelpilze setzen sich fest , es entsteht der typisch modrige Geruch schimmelsporenbelasteter Raumluft.

Als Wärmedämmung genügt bei Kalksandstein- und Betonwänden bereits eine ca. 8 cm bis 10 cm dicke Perimeterdämmung. Das gleich gilt für die Kellersohle.Kellerwände aus wärmedämmenden Leichtbetonsteinen oder Wärmedämmziegeln kommen zwar ohne weitere Dämmung aus, sollten aber eine ca. 4 cm dicke Perimeterdämmung als Schutz der Kellerabdichtung erhalten.

Wegen der Dämmwirkung des Erdreiches verlieren beheizte Keller nur wenig Wärme. Steht hier die Heizungsanlage, verbraucht der Keller praktisch keine zusätzliche Heizenergie. Die Verluste des Wärmeerzeugers heizen das Haus und die größere beheizte Fläche verbessert seine Effizienz. Die Energieeinsparverordnung berücksichtigt dies beim rechnerischen Energie-Nachweis. Bei einem vergleichbaren Haus ist der Jahres-Primärenergiebedarf je Quadratmeter beheizbarer Fläche beim wärmegedämmten Keller deutlich niedriger als beim ungedämmten. Häuser mit extrem niedrigem Energiebedarf, z.B. "3-Liter-Häuser" und "Passivhäuser", sollten immer einen gedämmten Keller haben.

Im wärmegedämmten Basisgeschoss schlummern großzügige Platzreserven für Fitness, Hobby, Haus- oder Büroarbeit. Der höhere Anschaffungsaufwand für den multifunktionalen Lebensraum im Untergeschoss lohnt sich immer. "Mit dem Basisgeschoss gewinnen Hausbesitzer erstaunlich preisgünstigen Lebensraum" argumentiert Michael Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Initiative Pro Keller. Der höhere Wert des Eigenheimes schlägt sich nicht nur in der Lebensqualität nieder. Nicht unterkellerte Häuser lassen sich auch wesentlich schlechter verkaufen, zeigen Maklerumfragen immer wieder.


Quelle: Initiative Pro Keller


 
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