Ob
ein Keller benötigt wird oder nicht, wird häufig auf der
Grundlage unzureichender Informationen entschieden. Die INITIATIVE
PRO KELLER stellt Bauherren und Baufachleuten Argumente für
den Keller zur Verfügung und zeigt, welche Einflüsse bei
Preisvergleichen zu berücksichtigen sind. Weiterhin veröffentlicht
sie Untersuchungen und Gutachten neutraler Stellen, z.B. zum unterschiedlichen
Wiederverkaufswert unterkellerter und nicht unterkellerter Gebäude.
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Ein
Eigenheim unterscheidet sich von einer gleich großen Etagenwohnung
durch mehr Privatheit und durch Nebenräume, die für vielfältige
Aktivitäten zur Verfügung stehen. Wertvolle Nebenräume
erleichtern das Zusammenleben. Im Keller dürfen Tischtennisplatte,
Modelleisenbahn oder Autorennbahn aufgebaut bleiben. Modellbauer,
Hobbymaler und -töpfer finden eine eigene Werkstatt. Fitnessgeräte
stören nicht in Wohn- oder Schlafzimmern; Hobbyregisseure können
sich ins eigene Foto- oder Videolabor zurückziehen. Bügeln
und Waschen kann man auch in der Küche, wie viel angenehmer
ist aber ein Hauswirtschaftsraum.
Schluss mit muffigen Kellerräumen
Viele Bewohner alter Häuser kennen nur dunkle, muffige Kellerverliese,
die höchstens als Rumpelkammer oder Abstellraum dienen. Schuld
waren fehlende oder unzureichende Abdichtungen sowie mangelnder
Wärmeschutz der Kellerwände.
Heute sind Keller hell und freundlich. Abdichtungssysteme garantieren
zuverlässigen Schutz gegen Nässe, automatische Rückstauventile
und Durchführungssysteme für Rohre und Leitungen verhindern
das Eindringen von Hochwasser. Wärmegedämmte Wände
und Heizungen halten die Räume angenehm warm. Kellerfenster
hinter großzügig bemessenen Lichtschächten sorgen
für viel Licht und Luft.
Einmalig preiswerte Nutzfläche
Nebenräume in Keller sind viel preiswerter, als Bauherren vermuten.
Nicht nur, weil Keller die bebaute Grundstücksfläche besser
ausnutzen. Die angeblich so hohen Kellerkosten enthalten viele Leistungen,
die ohne Keller auch anfallen würden. Um die realen Mehrkosten
zu kennen, müssen vom angebotenen Kellerpreis erst die Kosten
für Bodenplatte, Hausleitungen u.s.w. abgezogen werden. Und
Lagerflächen in Keller-Ersatzbauten kosten schließlich
auch Geld und Grundfläche.
Wie Vergleichsrechnungen belegen, betragen die echten Mehrkosten
bei freistehenden Einfamilienhäusern für etwa hundert
Quadratmeter Kellerfläche nur 13.000 bis 17.000 €, bei
Reihenhäusern für 60 bis 70 Quadratmeter ca. 5.000 €.
Dafür gewinnt die Familie Freiräume, die eine Etagenwohnung
nie bieten kann. Je kleiner das Haus, desto mehr steigert ein hochwertiges
Untergeschoss den Wohnwert.
Hoher Wiederverkaufswert
Der Wiederverkaufswert von Häuser mit Keller ist höher,
als die ursprünglichen Mehrkosten für den Keller betrugen,
stellte die DIA Consulting in einer Studie fest. Da das Eigenheim
ein wichtiger Beitrag zur Alterssicherung ist, sollte dieser Gesichtspunkt
Beachtung finden, solange es noch möglich ist. Einen Keller
kann man nicht nachrüsten.
Bautechnische Vorteile
Neben den Nutzungsvorteilen hat der Keller auch einige bautechnische
Vorteile:
Bei Gründungen auf bindigem Boden (z.B. Lehm) kann bei fehlender
Unterkellerung der boden unter der Gründungsebene austrocknen.
Risse im Gebäude sind die Folge.
Reihen- und Doppelhäuser ohne Keller haben einen schlechteren
Schallschutz zwischen den Häusern
Leitungen sind im Keller leichter zugänglich, die Wartung kann
leichter durchgeführt werden
Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.prokeller.de
mit den Rubriken
Wärmeschutz, Nutzungsmöglichkeiten, Abdichtungssysteme,
Ökologie, Schallschutz, Bauweisen, Kosten