Stahlfaserbeton wird in diesem Beispiel für die Bodenplatte
und die Kellerwände eingesetzt.
Foto: Readymix
Betonieren:
die Alternative Diese Variante ist für den Selbstbauer aber schwierig zu meistern. Für die Kellerwand eines Wohnhauses wird in der Regel Stahlfaserbeton
verwendet, der in die Wandschalung gefüllt wird. Die Breite der Wandschalung ist mit dem Architekten vorher unbedingt
abzusprechen.
Die Fensteröffnungen können bei der Schalung berücksichtigt
oder mit Fertigteilen ausgeführt werden. Erfolgt das Einbringen von Transportbeton,
bietet sich diese Arbeit wieder als Eigenleistung an. Auf jeden Fall ist auf eine ausreichende
Verdichtung des Betons mittels Rüttler oder Flasche zu
achten.
Eine dreilagige Drainagebahn schützt die Dickbeschichtung vor
einer Beschädigung.
Foto: Hebel
Profi-Tipps
für den Selbstbauer
Im Fundament oder in der Bodenplatte liegen die wichtigen Abwasserleitungen
des Hauses. Nach dem Betonieren und Verdichten kommt
der Bauherr nur noch über die Kontrollschächte
an diese heran. Soll der Keller später nicht mit Fäkalien überschwemmt
werden, ist gründliches, fachkompetentes
Arbeiten unabdingbar.
Beim
gemauerten Keller ist außen an der ersten Mauerschicht zum Fundament
oder der Bodenplatte ringsherum eine Flaschenkehle
aus wasserdichtem Mörtel auszubilden. So kann an der
Kelleraußenmauer herabrinnendes, nichtdrückendes Oberflächen-,
Sicker- oder Regenwasser vom Gebäude weg in Richtung Drainage
abgeleitet werden
Zuschütten der Baugrube hierbei darf an den Dichtungen der Kellerwände kein grober Kies
oder gar Erde verwendet werden Trotz Dickbitumen oder Noppenbahn kann sich nach einiger Zeit
oder beim Verdichten mittels Rüttelplatte ein scharfkantiger
Kieselstein durch die Dichtung drücken, und die Feuchtigkeit
dringt nach innen. Ein Auffinden dieser undichten Stelle ist
später praktisch unmöglich. Daher sollte der Selbstbauer immer 10-15 cm feinen Sand an die
Kelleraußenwände schütten, um Beschädigungen zu vermeiden. Den gleichen Effekt erzielen ca. 8 cm dicke, möglichst bituminierte
Hartschaumplatten (z.B. aus Styropor)