Der
gemauerte Keller ist die klassische Bauweise für den Selbstbauer,
denn Kellerwände sind mit großformatigen Mauersteinen schnell und
wirtschaftlich herzustellen.
Vor
dem Mauern des Kellers: Messen Der Architekt hatte vor der Herstellung der Bodenplatte oder
der Streifenfundamente schon einmal die Höhe und die exakten
Winkel ausnivelliert. Die vorhandenen vier Schnurgerüste werden wieder genutzt, um
die exakten 90-Grad-Winkel für die Kellermauern einzumessen.
Vor Baubeginn müßen exakt die Mauerfluchten
und Höhen gemessen werden.
Foto: Poroton
Auf den Fundamenten oder Bodenplatten werden die exakten Längen
und Breiten der Kellermauern eingemessen. Auf den vier Schnurgerüsten werden die Punkte mit Nägeln gekennzeichnet. An einer Ecke wird dann mit der Auswinkelung begonnen. Da bei der traditionellen Bauweise die Fundamente oder Bodenplatten
immer ein paar Zentimeter größer als die Kellermauern sind,
entstehen in der Regel beim Einmessen keine Probleme.
Die erste Mauerschichtdes Kellers Mit Mauern wird an den vier Eckpunkten begonnen. Trotz exakter Höhenmessungen kann die Bodenplatte oder das
Fundament um ein paar Zentimeter von einer zur anderen Ecke
differieren. Mit Hilfe einer Schlauchwaage
wird nochmals die Höhe nachgemessen und bei der ersten Mauerschicht
diese (meist geringe) Differenz mit Mörtel ausgeglichen.
Exaktes Arbeiten und mehrmaliges Nachmessen
mit der Wasserwaage sind für den Selbstbauer Pflicht.
Foto: Hebel
Je nach Mauersteinen, kann der Selbstbauer sowohl solche mit
unvermörtelter Stoßfuge als auch solche mit Mörteltaschen
verwenden. Die Stoßfugen sollten im Mittel nicht breiter als 5 mm sein.
Zu breite Stoßfugen müssen
mit Mörtel verstrichen werden.