Die Vorhangfassade aus Ziegel, Keramik, Schiefer oder Holz blätternblätternblätternblätternblättern
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Holz: hell und heiter
Eine der gebräuchlichsten Formen der vorgehängten Fassade bildet die Verkleidung mit Holz.

Holzarten
Eiche und Robinie (zähe, dauerhafte Hölzer)
Fichte, Douglasie, Tanne, Lärche und Kiefersind (weniger haltbar dafür in der Regel aber preisgünstiger)
Befestigung der Hölzer
es muss darauf geachtet werden, dass sich Holz bei Witterungseinflüssen unter Umständen teilweise verformen kann. ("Werfen" der Profilbretter)
bei der Befestigung darf die gegenseitige Beweglichkeit nicht beeinträchtigt werden
eine Nagelung durch die obere und die untere Lage sollte auf jeden Fall vermieden werden

auch sollten für die Befestigung keine Nägel oder Schrauben Verwendung finden, die rosten könnten: Unter Einwirkung von Niederschlägen wären auf Dauer häßliche "Tränenspuren" in Richtung Erdboden die Folge.
www.bauen.com Vorhangfassade
Holzfassade
Foto: RO-REI

Welches Material für die Nagelung?

Verbindungen aus rostfreiem Stahl
feuerverzinkte Nägel, die eine etwas härtere Oberfläche aufweisen
nicht ausreichend: galvanisch verzinkte Nägel
 
Aufbau der Fassade
Anbringung der Hölzer: in waagerechter (Stülpschalung) oder vertikaler Ausrichtung (z.B. Deckelschalung)
Für alle hinterlüfteten Fassaden ist eine Tragschalung erforderlich, der Abstand der einzelnen Latten beträgt circa 0,40 -0,60 m.
Meist kommen hierfür Dachlatten im Format 30/50 oder 24/48mm in Frage.
Eine Verwendung von Holzlatten bietet den Vorteil, dass eine Wärmebrücke von der Außenfassade zur tragenden Innenschale nahezu ausgeschlossen wird.
Wird nun eine vertikale Verkleidung gewählt, muss zusätzlich eine Konterlattung montiert werden, um eine ununterbrochene Hinterlüftung zu gewährleisten.
Die Bekleidung kann aus sägerauhen, besäumten und unbesäumten sowie gehobelten Brettern bestehen.

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So sollten Holzfassaden im Sockelbereich aussehen:
Niemals rechtwinkelig enden lassen - das Regenwasser dringt in das Holz ein. Sondern immer eine Tropfkante von ca. 45 Grad vorsehen.
Grafik: OSMO
 
Großflächige Fassadenplatten
aus Fichtensperrholz: 5fach wasserfest verleimtes Sperrholz
Die Plattenstärke beträgt 12 mm und die Abmessungen liegen bei circa 240 x 120 und 270 x 120 cm
Die Plattenverlegung erfolgt wie gewohnt auf einer Unterkonstruktion mit Hinterlüftung.
Auf Wunsch gibt es die Fassadenplatten auch oberflächenbehandelt mit einer Imprägnierung ab Werk.


 
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