Die
Außenhaut eines Hauses kann viele Gesichter haben: Klinker,
Holzfassade oder auch Putz. Der versierte Selbstbauer kann sein Haus
in kurzer Zeit selbst verputzen.
Nach einigen Jahren bietet der Fassadenanstrich allein keinen
Schutz mehr - ein neuer Putz muss her.
Foto: Archiv
Vorbereitung:
Werkzeug & Material Benötigtes Werkzeug:
Putzkelle zum Anwerfen des Mörtels
Traufel zum Aufziehen
Reibebrett bzw. für große Flächen auch eine Kartätsche (langes
Reibebrett) zum Abziehen und Glätten des Putzes
Putzmörtel und Kunststoffputz:
Je nach Anwendungsbereich gibt es 2 Hauptgruppen: Putzmörtel
und Kunststoffputze, die in Untergruppen eingeteilt sind
Putzmörtel
mineralischer Putzmörtel: 5 Untergruppen
geeignet für Außenwände: Kalkzement aus der Mörtelgruppe P II
und Zementmörtel aus der Gruppe P III f
Zementmörtel: sehr guter Schutz vor Feuchtigkeit (Verwendung:
hauptsächlich für den Keller- und Sockelbereich) Kalkzement: Bindemittel für Putz, der sich für alle
anderen Bereiche an der Außenwand eignet. Kunststoffputze:
ausschließlich als Fertiggemisch erhältlich
leicht zu verarbeiten
Verwendung: als Oberputz verwendet (durch Beimischungen von
Styropor oder Baumwolle ergeben sie beim Abreiben eine Putzstruktur.
sind elastischer und helfen, Risse zu vermeinden.